Nashashuk – Lauter Donner | Teil 6

März 18, 2014 by  
Filed under Märchen

Die neue Welt

Alle schauten gespannt auf ihn und dann begann er zu reden.
Seid gegrüßt ihr Elfen, Trolle, Gnome, Feen und Pferde. Ich bin Nashashuk, der Sohn von Nahimana. Sie wurde, wie viele von euch auch, durch das große Beben von ihrer Herde getrennt. Sie liegt verletzt auf der anderen Seite des Berges hier. Sie hat mich losgeschickt um Hilfe zu holen. Auf meinem Weg lernte ich dann meine heutigen Freunde kennen. Samtan von den Waldwichteln, Gorlenas Brith und Hathila Haleth von den Elfen und Linumal Silberstaub von den Feen. Wir alle suchten nach unseren Familien und Freunden und schlossen uns zusammen, um die Suche gemeinsam fortzuführen. Während unserer Reise stellte ich fest, dass ein Jeder sein Wissen und Können einbrachte und somit die Reise erleichterte. Da kam mir die Idee, dass wenn wir uns alle zusammentun, dann können wir vieles erreichen und voneinander lernen und profitieren. Gemeinsam sind wir stark.
Nach dem großen Beben haben alle viel zu tun und alles muss neu aufgebaut werden. Wenn wir uns zusammentun, dann können wir doch viel mehr erreichen. Die Trolle und Gnome sind kräftig und handwerklich begabt… sie können gut bauen, und wenn es einmal um die Heilkunde geht, dann stehen die Elfen mit Rat und Tat zur Seite. Jeder kann seinen Beitrag leisten und somit die Gemeinschaft unterstützen.
Unter den Zuhörern machte sich ein Gemurmel breit und Nayati meldete sich zu Wort.
Wie stellst du dir das denn vor? So bin ich der Leithengst der Pferde, ich beschütze sie und kümmere mich um alles, damit es den Pferden gut geht. Wenn wir eine Gemeinschaft bilden, wie soll dann denn die Führung aussehen?
Einer für alle? Das kann doch nicht funktionieren… denn die Wichtel wissen ja gar nicht, wie eine Pferdeherde zu führen ist – wer welche Aufgaben bekommt und überhaupt…und ich weiss auch nicht wie zum Beispiel die Trolle geführt werden sollten oder andere Verbände. Und wenn es doch nur einen Führer geben soll – wer sollte es sein? Er müsste sich mit allen sehr gut auskennen…
Nashashuk hatte darüber schon nachgedacht und sich mit seinen Freunden beraten. So konnte er seinem Vater gleich eine Antwort darauf geben.
Das stelle ich mir so vor, jeder Clan, jeder Verband, jede Herde, alle haben bisher einen Führer gehabt. Aus diesen Führern wird ein Rat gebildet. Wenn Entscheidungen getroffen werden müssen oder Probleme anstehen, dann tritt dieser Rat zusammen und berät sich und die Entscheidungen werden somit gemeinsam getroffen. Jeder Führer kann so sein Wissen mit einbringen und nur so kann es Lösungen geben, die für alle Lebewesen gut sind.
Nayati dachte darüber nach und dachte bei sich, der Kleine könnte Recht haben, so könnte es wirklich und tatsächlich funktionieren. Auch würde es keinen Streit geben, wer vielleicht Führer sein sollte, denn jeder Verband bringt seinen Führer und dass dies funktioniert hat die Vergangenheit gezeigt, da alle einen Leithengst und Leiter haben.
Er besprach sich mit seiner Herde und meldete sich dann noch einmal zu Wort.
Nashashuk, mein Sohn… du hast sehr weise gesprochen und wir sind der Meinung, dass dein Vorschlag funktionieren kann. Wir wären also mit dabei.
Auch die anderen Führer hatten sich mit ihren Leuten beraten und schlossen sich den Pferden an.
Nashashuk freute sich sehr, dass seine Idee so gut aufgenommen wurde.
Er verschaffte sich wieder Gehör und teilte mit, dass es ihm mit Freude erfülle. Nun sollten sie sich langsam zur Ruhe begeben, denn es käme nun viel Arbeit auf sie zu. Es muss viel geplant, aufgebaut und erledigt werden. Von daher sollten sie so bald wie möglich beginnen, da er auch schnellstmöglich zurück zur Mutter möchte.
Am nächsten Morgen würden sie ausgeruht sich ans Werk machen.
Nashashuk erntete tosenden Beifall und nach und nach zogen sich alle zurück.
Nayati aber kam noch einmal auf Nashashuk zu.
Mein Sohn, du bist sehr jung, doch schon sehr klug und gescheit. Keiner ist jemals auf solch eine Idee gekommen. Und ich kann mir wirklich vorstellen, dass es eine gute Sache ist. So wie du es erklärt hast, leuchtet es mir auch ein, obwohl ich zunächst gelacht habe, so lache ich nun nicht mehr, stattdessen bin ich sehr stolz, dich meinen Sohn zu nennen.
Dann legten auch die beiden Hengste sich zum Schlafen nieder. Nashashuk gingen noch so viele Gedanken durch den Kopf, doch er hatte keine Sorge mehr. Bald würde er sich auf den Rückweg machen, um seine Mutter zu holen. Über diese Gedanken schlief er selig ein.

Als er am nächsten Morgen erwachte, da war das ganze Lager schon emsig beschäftigt. Jeder redetet mit jedem, man plante und teilte Aufgaben auf. Nashashuk nahm dies froh zur Kenntnis.
Gorlenas und Hathila kamen auf ihn zu und teilten ihm mit, dass sie ihn auf den Weg zur Mutter begleiten möchten. Sie haben mit den Anderen gesprochen und sind abkömmlich. Vielleicht konnten sie seiner Mutter ja mit Heilkräutern helfen und die Wunde versorgen. Da freute Nashashuk sich und stimmte freudig zu. Auch sein Vater kam mit vier Stuten zu ihnen und sagte, dass diese ihn begleiten werden, während die Anderen beim Aufbau eines gemeinsamen Lagers halfen.
Samtan meldete sich freiwillig mitzukommen, denn das Reisen hatte ihn großen Spaß gemacht und Linumal war schon am frühen Morgen losgeflogen, um der Stute Nahimana Gesellschaft zu leisten und ihr mitzuteilen, dass nun bald die ersehnte Hilfe eintreffen würde.
So machte sich die kleine Abordnung auf den Weg zurück über das Gebirge.
Linumal war schon bei Nahimana eingetroffen und berichtete ihr all das, was sich ereignet hatte. Nahimana war so stolz auf ihren kleinen Nashashuk.
Da sie lange ruhen konnte, konnte sie mittlerweile auch aufstehen und langsam laufen. So ging sie in Begleitung von Linumal seinem Sohn entgegen.
Als der Wald halb durchquert war trafen sie auf Nashashuk und seine Freunde.

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Die Freude war groß… und Nahimana schloß ihren Sohn glücklich und stolz in die Arme.
Die Elfen untersuchten ihre Wunde, rührten aus Kräutern einen Brei an und trugen ihn auf die Wunde auf.
Dann saßen sie beisammen und Nahimana bekam alles haarklein erzählt. Angefangen mit der Suche und dem Kennenlernen der einzelnen Weggefgährten.
Natürlich hörte Nahimana auch über das Vorhaben ihres Sohnes und wie er seine Ideen in die Tat umsetzte. Sie erzählten voller Stolz wie sich der kleine Nashashuk Gehör verschaffte – erst einmal belächelt wurde – und wie ernst man ihn dann genommen hat.
Zum Schluss dachte Nahimana bei sich, was ihr kleiner Sohn doch alles erreicht hat in seinem jungen Leben. Und so klug war er… er hat wahrlich recht… Gemeinsam sind wir stark…

Am nächsten Morgen machten sie sich auf den Weg und am vierten Tage trafen sie im neuen Lager ein. Mit lautem Hallo wurden sie begrüßt.
Nashashuk staunte, was in ihrer Abwesendheit geschafft wurde. Es gab Unterkünfte für alle, eine zentrale Stelle für gemeinsame Zusammenkünfte, sogar Unterstände für die Pferde, damit sie vor Wind und Regen geschützt waren. Die Elfen hatten auch einen Ort eingerichtet, an dem man kleine Wunden versorgen lassen konnten, bei schweren Wunden würden sie zum Verletzten gehen. Benötigte man jedoch nur eine Salbe oder Tinktur, so konnte man sie sich dort holen.
Es war ausreichend Platz für alle, auch so dass sie sich nicht auf die Pelle rückten. Und alle arbeiteten Hand in Hand. Jeder einzlne brachte sein Wissen und Können mit ein. Nashashuk freute sich über das Bild…
Ja, so soll es sein… wenn Jeder dem Anderen hilft, dann kann man alles erreichen!

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Nashashuk

März 11, 2014 by  
Filed under News

Nashashuk ist die Geschichte eine jungen Hengstes. Sein Name bedeutet „Lauter Donner“
Er wurde während einer Naturkatastrophe geboren und muss sich gleich auf die Suche nach Hilfe machen, denn seine Mutter Nahimana ist geschwächt und verletzt.
Auf seiner Reise trifft er auf die verschiedensten Waldbewohner, wie den Wichtel Samtan, die Elfen Gorlenas Brith und Hathila Haleth und die Fee Linumal.
Wie auch Nashashuk und seine Mutter wurden sie von der Naturkatastrophe überrascht und von ihren Familien getrennt.
Nun begeben sie sich gemeinsam auf eine Reise durch das zerstörte Land, um Hilfe zu holen.
Was sich alles ereignet und was der junge Nashashuk auf dieser Reise lernt und erlebt, das kann man nun hier auf dieser Website lesen.

Ich wünsche viel Spass dabei…

Eure Dagmar Hallerbach

Meine Strasse…

März 2, 2014 by  
Filed under Gedanken

Es ist dunkel
Ich bin allein, allein…
Seit langem bin ich endlich wieder mal allein
Ich gehe
Die Strasse ist lang…und
Ich bin allein
Es ist nicht so
Dass ich mich einsam fühle…
Nein – aber allein
Die Strasse ist dunkel
Doch das macht mir nichts
Denn es hört dann keiner
Wenn ich aus Verzweiflung schreie
Die Blätter auf der Strasse sind ausgetrocknet
So wie ich
Wenn mein Herz nach etwas ruft
Was ich nicht sagen muss
Da es keiner verstehen kann
Dann sehne ich mich danach
Allein zu sein

Hallerbach Update

Februar 20, 2014 by  
Filed under News

Hallo liebe Leser,

was gibt es neues im Jahr 2014?
Ich habe mich in meiner neuen wohnung gut eingelebt und fühle mich einfach nur wohl hier.
Rund um mich nur grün und Tiere und auf dem Balkon herrscht ein reges Treiben der Vögel, es ist einfach schön anzuschauen.

Die letzten 6 Monate des Jahres 2013 waren sehr anstrengend und nervenaufreibend und auch in den ersten Wochen diesen Jahres war einiges los bei mir.
Zur Zeit bin ich einfach nur völlig platt und es wird Zeit, dass Ruhe und der Frühling kommen.
Selten habe ich mich so sehr auf Sonne und Wärme gefreut.

Da nun so ziemlich alles geklärt und geregelt ist, kann ich mich nun wieder meinem Projekt „Buch“ und „Biografie“ widmen. Es ist auch alles schon im vollem Gange…
Ich glaube, das Jahr 2014 wird noch sehr interessant rund um und für mich…
Und ich freue mich sehr auf die kommende Zeit!

Eure Dagmar Hallerbach

Frohes Neues…

Januar 1, 2014 by  
Filed under News

Ich wünsche allen Besuchern dieser Website ein frohes neues Jahr!

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Eure Dagmar Hallerbach

Guten Rutsch…

Dezember 30, 2013 by  
Filed under News

Ich wünsche allen Besuchern dieser Autoren-Website einen guten Rutsch ins Jahr 2014!

Möge es ein gutes Jahr für Alle werden.

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Eure Dagmar Hallerbach

Jahresrückblick 2013

Dezember 19, 2013 by  
Filed under News

Hallo liebe Leser,

nun steht Weihnachten vor der Tür und somit wird es Zeit für meinen Jahresrückblick.

Frohen Mutes bin ich in das Jahr 2013 gestartet. Ich war bis dahin glücklich verheiratet, hatte viele Pläne und war einfach nur zufrieden. Leider änderte es sich recht früh im Jahr, denn es bauten sich immer mehr Probleme auf.
Ich sprach unsere Probleme mit den Beteiligten an und wurde immer wieder in Sicherheit gewogen. Doch ich fühlte mich nicht mehr sicher und somit begannen Alpträume, Flashbacks durch Trigger bis es im Sommer dann zur Trennung kam.
Mir ging es mittlerweile sehr schlecht und ich begab mich für eine Auszeit in Behandlung.
Hier begann dann der eigentliche Psychoterror. Ich wurde übelst angegangen und verurteilt.
Also suchte ich mir eine neue Wohnung und klärte den Umzug. Leider wurden mir auch hier weitere Steine in den Weg gelegt. Ich bekam nur halbe Möbel und nichts von meinem Hab und Gut…selbst Geschirr und Kleidung fehlten mir.
Doch zum Glück habe ich wirklich sehr gute Freunde…
Nun sitze ich seit gut 4 Monaten in einer fast leeren Wohnung, doch das konnte mich nicht mehr kleinkriegen.
Nun habe ich erwirkt das ich mein Hab und Gut noch vor Weihnachten abholen kann und somit meine Wohnung endlich gemütlich einrichten kann.

Im Herbst habe ich dann auch meine Biografie zum Ende gebracht und bin nun im Gespräch mit Literaturagenturen.
Dieses Ziel, ein fertiges Manuskript, habe ich trotz aller Widrigkeiten erreicht.

Ich war im Herbst und Winter auf diversen Festivals und habe ausserdem meinen Geburtstag mit all meinen Freunden gebührend gefeiert.

Obwohl es ein für mich sehr hartes und entäuschendes Jahr war, so hadere ich trotz allem nicht mit diesem. Denn dieses Jahr hat mir deutlich gezeigt, was für gute Freunde ich habe und dass ist so viel mehr Wert.
Auch bin ich an den Enttäuschungen gewachsen und stärker geworden, und somit kann ich das Jahr als recht positiv sehen.
Und sind wir mal ehrlich…
All das Negative kommt zu dem zurück der es austeilt und so glaube ich an die Gerechtigkeit, welche kommen wird, denn nichts bleibt im Leben ungesühnt.

Nun freue ich mich auf das kommende Wochenende, denn dann kann ich meine Wohnung einrichten und frohen Mutes ins neue Jahr starten.

An dieser Stelle wünsche ich allen Lesern besinnliche Weihnachtstage und einen guten Rutsch in das Jahr 2014!

Eure Dagmar Hallerbach

Zum 2-ten Advent

Dezember 8, 2013 by  
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Ich wünsche allen Besuchern dieser Website einen schönen 2-ten Advent!

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Eure Dagmar Hallerbach

Exposé und Plot

November 16, 2013 by  
Filed under News

Hallo liebe Leser,

ein Buch zu veröffentlichen ist gar nicht so einfach….
Das Manuskript ist geschrieben, ein Verlag hat Interesse angemeldet.
Nun geht es weiter…
Ist es der richtige Verlag für mich und mein Buch?
Recherchieren, Informationen sammeln…
Fragen, auf die die Antwort nicht leicht ist…
Doch ich hatte wieder einmal Glück…
Zufällig habe ich mitbekommen das eine Bekannte ein Buch veröffentlicht hat. Also schnell eine Mail an sie geschrieben und ihr diese Fragen gestellt.
Von ihr habe ich einige hilfreiche Informationen erhalten.
Nun bin ich auf der Suche nach einer passenden Literaturagentur. Diese Agenturen haben die Kontakte zu den Buchverlägen. Die meisten und seriösen Agenturen arbeiten auf der Erfolgsbasis. Also werden sie für den Autor das bestmöglichste herausholen.
Im Word Wide Web habe ich nun einige Agenturen gefunden, die auch Biografien publizieren. Mit diesen werde ich nun Kontakt aufnehmen.
Das Manuskript ist schon auf „Normseite“ formatiert und es fehlt nur noch das Exposé und ein Plot. Dann habe ich alles fertig, um mein Manuskript anzupreisen.

Wünscht mir Glück, denn dann gibt als bald mehr von mir zu lesen.

Eure Dagmar Hallerbach

Mein Manuskript

November 5, 2013 by  
Filed under News

Hallo liebe Leser,

das Manuskript der Biografie ist endlich fertig.
Zur Zeit bin ich öauch im Gespräch mit einem Buchverlag, welcher das Manuskript eventuell publizieren möchte.
Sie sind der Meinung, dass meine Texte gut in deren Verlagskonzept passen.
Nun heisst es, das Manusript versenden, prüfen lassen, Korrektur lesen lassen und dann abwarten…
Ich bin schon sehr gespannt wpie dies ausgehen wird.

Eure Dagmar Hallerbach

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