Totale Verzweiflung

Juli 31, 2010 by Dagmar Hallerbach  
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Totale Verzweiflung – schwere Depressionen
Nur Totenstille – kein Wort – kein Ton
Graue Tage – umhüllt von Dunkelheit
Keine Motivation – nur noch Lustlosigkeit
Perfektionismus – zu hohe Ansprüche
Unterdrückung eigener Bedürfnisse – zu sehr unter Druck gesetzt
Wut nur auf mich gehetzt

Erwachen – ohne Sinn aufstehen
In der Nacht – mit Angst schlafengehen
Jeden Tag auf’s neue versagen
In der Nacht mit Albträumen plagen
Tage werden länger – der Brustkorb immer enger
Schönen Zeiten sind lange schon dahin – macht das Leben so noch Sinn
Die Antwort darauf weiß nur ich

Eine Frau – in tiefer Melancholie
Steht an der Kante im 20-sten Stock
Viele werden meinen das sei paradox
Da sie hier oben Freude ausstrahlt
Ihren Abschied mit einem Lied untermalt
Schließt sie die Augen – schaut nach unten
Mit den Gedanken hier zu haben Frieden gefunden

Landpartie Balve

Mai 20, 2010 by Dagmar Hallerbach  
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Die Landpartie Balve war ein voller Erfolg für die Künstlergemeinschaft Ku-Li.

Presseberichte sind einzusehen unter…

http://www.ku-li.de/22500098ac0db1b13/0000009cb30c4e405/index.html

Auf dem Hof Albersmeier präsentierte sich Ku-Li mit ihren Werken. Die Besucher waren beeindruckt von den Bildern, welche Leben und Seele auf der Leinwand vereinen.

Wir freuen uns, dass die Landpartie in Balve solch ein Erfolg für uns war.

Therapie

Mai 18, 2010 by Dagmar Hallerbach  
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Die Therapie war lang und schwer
Und ich sah auch keine Hoffnung mehr
Ich spürte nur noch Kummer und Leid
Und fragte was hält das Leben noch für mich bereit
Ich sah nicht mehr den Sinn im Leben
Und so begann ich mich aufzugeben

Doch das Blatt hat sich gewendet
Und meine Umgebung ist von mir geblendet
Von all meiner Fröhlich – und Heiterkeit
Die das Leben hält für mich bereit

Die Zeit des Leidens ist nun vorbei
Und ich unternehme so allerlei
Das Leben läuft nun wieder rund
Und hier folgt auch gleich der Grund
Gib niemals die Hoffnung auf
Denn es geht auch wieder bergauf

Das geliebte Kind…

März 11, 2010 by Dagmar Hallerbach  
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Geliebtes Kind
Alles Glück dieser Welt hält man in seinen Händen
Wenn du zum ersten Mal der Mutter in die Arme gelegt wirst
Ganz behutsam, so hilflos und unendlich süss
Und allein für diesen Augenblick des unbeschreiblichen Glücksgefühles
Lohnt es sich zu leben
So rasch verfliegt die Zeit
Und deren Geschehnisse verbinden umso fester
Die Mutter vertraut auf die Zukunft
Denn die Zukunft bist du

Hoffnung…

Februar 13, 2010 by Dagmar Hallerbach  
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Hoffnung auf den neuen Tag

Blutrot leuchtend
Wie das Leben
Sinkt der Ball
Der Wärme gibt
Sinkt in die spiegelnde Fläche
Die vor mir liegt

An felsig steilen
Schroffen Ufern
Bricht sich ein letztes Mal das Licht
Bevor es untergeht in den Tiefen
Und für eine Nacht verlischt

Den Blick starr
In die Ferne gerichtet
Um den Abschiedsgruss zu sehen
Den der Tag als letztes sendet
Und dann still
Nach Hause gehen

Ein letztes Mal
An das zu denken
Was war oder kommen mag
Dann die Augen sanft zu schliessen
In Hoffnung auf den neuen Tag

Kaelte

Februar 7, 2010 by Dagmar Hallerbach  
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Ich fühle nur noch eine eisige Kälte in mir
Um mich herum am Tage und in der Nacht
Es sind meine eingefrorenen Gefühle die ich spüre
Doch manches Mal da fühle ich auch eine gewisse Wärme
Und ich fühle dass ich doch noch lebe
Dass es mich doch noch gibt in diesem Leben
Dann fühle ich die Wärme und ich fühle wie es ist lebendig zu sein
Bis sie wieder kommt und alles wieder einfriert
Manches Mal ist die Kälte doch stärker als die Wärme in mir
Und dann fühle ich gar nichts mehr

Wo ist mein wahres Gesicht

Januar 24, 2010 by Dagmar Hallerbach  
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Ich sehe in den Spiegel und sehe dort doch nur
Ein mir völlig unbekanntes Gesicht
Ich schaue noch einmal hinein
Doch ich sehe mich noch immer nicht
So viele Gesichter sind da
Und so oft ein anderes Gesicht
Doch keines davon ist wirklich das Meine
Ich starre noch einmal hinein und suche mich
Ich suche im Spiegel mein wahres Gesicht
Doch ich finde es einfach nicht
Denn all diese Gesichter sind nur leere Masken ohne jedes Leben
Es sind nur bizarre Schemen die nicht zu mir gehören
Ich sehe sie an wie Fremde
Diese Grimassen im Spiegel da
Und ich weiß nichts über sie
Obwohl sie doch mich selbst wieder spiegeln
Und so frage ich mich
Wer ich wohl wirklich bin
Für jede erdenkliche Situation habe ich ein passendes Gesicht
Doch niemals bin ich wirklich ich
Dabei will ich doch nur endlich wieder Ich selber sein
Doch ich weiß schon gar nicht mehr
Wer ich eigentlich bin

Augenblicke

Dezember 7, 2009 by Dagmar Hallerbach  
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Manchmal
Für einen Augenblick
Mitten im Trubel des Tages
Halte ich ein
Schließe meine Augen
Und auch meine Ohren
Und für einen Augenblick
Bin ich glücklich

Ich bin nicht allein
Denn ihr seid da
Haltet meine Hände
Glaubt an mich
Gebt mir neuen Mut
Neuen Lebensmut

Und dann plötzlich
Bin ich wieder mittendrin
Im Trubel und der Hektik
Des Alltags
Meine Augen sind geöffnet
Die Ohren hören wieder
Ich war glücklich
Zumindest für einen Augenblick

Sein oder Nicht sein…

Oktober 4, 2009 by Dagmar Hallerbach  
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Wer bin ich schon und warum überhaupt

Ich weiß es kaum noch

Bin ich denn überhaupt

Oder ist das alles wieder einmal nur ein böser Traum

Wenn ich aber doch bin

Gibt es denn dann auch für mich eine Zukunft
Vielleicht schon

Sagt mir zumindest mein Rest von Vernunft

Für diese Zukunft lohnt es sich aber nicht

Sagt mir mein so verbittertes Herz

Auch die Zukunft ist irgendwann einmal Vergangenheit

Und die war bisher doch nur Leid

Die Vergangenheit ist das

Was meine Zukunft so sehr bestimmt und prägt

Und zwar so lange wie mein verletztes Herz noch weiter schlägt
Und ich will nicht mehr sein die Eine

Die nur noch mehr Leid erträgt

Das „Sein” ist der Moment zwischen der Zukunft und der Vergangenheit

Und „Nicht sein” beginnt wenn keine Zukunft mehr verbleibt
Willst ich „Sein” oder lieber „Nicht sein”

Das ist hier nun die Frage
Wird mein „Sein” auch in Zukunft nur noch eine ewige und große Plage sein

Die Zukunft ist ungewiss und eigentlich niemals so dunkel vorherbestimmt

Und sie ist nicht das

Was dein verletztes Herz so ängstlich wahrnimmt
Sag ist das „Nicht sein” denn wirklich die bessere Wahl

Nur um zu entrinnen einer völlig ungewissen und zukünftigen Qual
Du nimmst dir selbst die Chance auf das wonach du dich doch so sehr sehnst

Das du dich irgendwann einmal voll Vertrauen an einen lieben Menschen anlehnst

Die Zukunft liegt in deiner Hand

Und ist das was du aus ihr zu schaffen vermagst
Schiebe es nicht auf die Vergangenheit

Das du dich heute nicht dazu wagst

Denn nicht die Vergangenheit sondern du selber stehst dir heute im Wege

Man hat dich tief verletzt in deiner jungen Seele

Doch lasse es bitte nicht zu

Dass es auch noch deine Zukunft bestimmt
Wer soll denn dann noch an dich glauben

Wenn du dich selber aufgibst
Du hast Angst vor der Zukunft aufgrund des Schmerzes deiner Vergangenheit

Doch siehst du es wirklich nicht in deiner grenzenlosen Blauäugigkeit
Den heutigen Schmerz fügst du dir ganz allein zu

Und du übst den Hass aus der Vergangenheit

An deiner Seele und an deinem Körper aus
Du versteckst dein “Ich” und spielst nach außen die Starke und Selbstbewusste

Du setzt ein Lachen auf

Wenn dir eigentlich bitterlich zum Weinen ist

Du ekelst dich vor deinem Körper und verweigerst ihm darum die Nahrung

Und du beruhigst den Schmerz deiner Seele mit Selbstverletzung

Was aber nur neue Narben mit sich bringt
Du selbst vergehst doch innerlich geradezu vor Einsamkeit

Doch du versagst deiner Seele jegliche Nähe oder gar Zärtlichkeit

Wann verweigerst du deinem wirklichem “Ich” nicht mehr die Gewalt über sich selbst
Wann gibst du dir endlich Frieden und kommst zu dieser Einsicht
Denn erst dann wirst du sehen das in deiner Zukunft ist auch Licht!

Mein Leben…

Oktober 3, 2009 by Dagmar Hallerbach  
Filed under Gedanken

Das bin ich…

Mein Leben ist wie ein Puzzle
Teilchen um Teilchen fügt es sich zusammen

Angst ist wie ein harter grosser Stein
Sie zerstört alles

Meine Ausstrahlung ist wie eine Blume
Mal aufgeblüht und mal verwelkt

Meine Ekel ist wie eine Schlammlawine
Dreckig und sie überdeckt alles

Meine Freude ist wie ein billiges Parfum
Erst intensiv dann aber schnell verflogen

Meine Gedanken sind wie ein Karussell
Drehen sich ständig nur im Kreis

Mein Gesicht ist wie eine Sonnenblume aus Plastik
Es bewahrt den Schein

Mein Hass ist wie ein spitzer  Pfeil
Er durchbohrt  alles

Meine Körper ist wie ein Diamant
Mal eckig und kantig und mal rund geschliffen

Mein Leiden ist wie der Himmel
Grenzenlos weit

Meine Liebe ist wie mein Körper
Mal zuviel und mal zuwenig

Mein Selbstbewusstsein ist wie ein Geier
Gierig und drohend fliegt es über mir

Meine Selbstsicherheit ist wie ein geknackter Tresor
Kaputt

Mein Selbstvertrauen ist wie Wasser
Dünn und durchsichtig

Mein Selbstwertgefühl ist wie eine Kerze
Jederzeit und leicht zu löschen

Meine Traurigkeit ist wie ein Damm
Bricht sie einmal durch gibt es eine Überschwemmung

Meine Wut ist wie Feuer
Einmal entfacht ist sie unkontrollierbar

Ja…das bin ich…

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