Der finstere Geselle

Juli 30, 2010 by Dagmar Hallerbach  
Filed under Gedichte

Du hast mir die Kraft gestohlen und mich meines Herzens beraubt
Du hast mich eingefangen und mir meine Seele entführt
Du finsterer Geselle warum habe ich dir nur jemals vertraut

Ich habe mich aufgegeben und dir vertraut
Du hast mir Versprechungen gemacht
Du finsterer Geselle all meiner Gefühle wurde ich beraubt

Nie wieder werde ich vertrauen dir
Die Hoffnung verblasst und das Herz steht still
Du finsterer Geselle denn nun bin ich der wahre Experte in mir

Erkenntnis überkommt mich und ich fühle die Wärme des Lichts
Am Ende des Tunnels sehe ich stehen mein eigenes Ich
Du finsterer Geselle bitte stirb und mich bekommst du nicht

Landpartie Balve

Mai 20, 2010 by Dagmar Hallerbach  
Filed under News

Die Landpartie Balve war ein voller Erfolg für die Künstlergemeinschaft Ku-Li.

Presseberichte sind einzusehen unter…

http://www.ku-li.de/22500098ac0db1b13/0000009cb30c4e405/index.html

Auf dem Hof Albersmeier präsentierte sich Ku-Li mit ihren Werken. Die Besucher waren beeindruckt von den Bildern, welche Leben und Seele auf der Leinwand vereinen.

Wir freuen uns, dass die Landpartie in Balve solch ein Erfolg für uns war.

Die Seele – Meine Seele

Januar 21, 2010 by Dagmar Hallerbach  
Filed under Gedichte

Meine Seele geht kaputt
Anderen Menschen kann ich helfen
Ich schaffe es aber nicht mir selbst zu helfen
Warum ist das so?
Hungern bei Problemen
Essen wenn alles wieder gut ist
Und wieder beginnt die Zeit des Hungerns
Und meine Seele
Sie weiß wieder einmal nicht mehr weiter

Es gibt keinen Weg zurück…

Oktober 10, 2009 by Dagmar Hallerbach  
Filed under Gedichte

Es gibt keinen Weg zurück
Es gibt für mich nur noch das Streben nach Glück
Vorwärts muss ich nun gehen
Die Hälfte meines Lebens
Es ist schon vorbei
Vergangen ist es mit wenig Sinn
Nun will ich aber endlich leben
Es gibt keinen Weg zurück

Nur die Gedanken
Sie wandern und
Sie kreisen um meine Vergangenheit
Und sie lösen nie gekannte Stürme aus
Meine Hände sie zittern
Denn die Vergangenheit lässt das Innerste erbeben
Es gibt keinen Weg zurück
Nur vorwärts kann es für mich noch gehen

Den Berg hinauf muss ich mich begeben
Am liebsten möchte ich schreien
Ganz oben auf dem Berg
Da muss es doch ein jeder hören
Die Hilfeschreie meiner verletzten Seele
Es gibt keinen Weg zurück
Keinen Weg das Geschehene zu verändern
Was war das war und was kommt wird kommen

Es gibt keinen Weg zurück
Nur die Erinnerung
Die kommt wieder zurück
Wenn auch sehr spät
Doch noch kann ich hoffen auf das neue Leben
Und ich kann alles klar verstehen
Um mich dann den neuen Zielen zu widmen
Es gibt keinen Weg zurück

Es darf ihn auch nicht geben
Den Weg zurück
Denn mein Schneckenhaus das ist zerbrochen
Und meine Seele befreit sich daraus nach und nach
Der Fortschritt kommt mit kleinen Schritten
Und doch begleitet ist der steinige Weg
Mit meinen Tränen
Die aus meinem tiefsten Innern kommen

Dieser Weg…

September 15, 2009 by Dagmar Hallerbach  
Filed under Gedichte

Ich bin diesen Weg
schon so oft gegangen
Und habe mich am Ende doch
Nur wieder in mir selbst verfangen

Ich bin oft gestürzt
Und blieb auch oftmals liegen
Doch irgend etwas dann mal wieder
Hat mich doch wieder nach oben getrieben

So drehte ich wieder einmal um
Und ging den dunklen Weg zurück
Und mit jedem Schritt den ich tat
Kam auch etwas Glück zu mir zurück

Ich hab ihn dann verlassen
Meinen dunklen Weg
Doch leider nicht für immer
Diesen rabenschwarzen Steg

Denn mir wurde wieder einmal mehr bewusst
Ich habe einmal etwas besessen
Doch dieses habe ich dann am Ende des Weges
Einfach so vergessen

So schwebt sie nun dahin
Verdammt tut mir das weh
Denn es ist meine Seele
Die vergessen ich habe am Ufer des Sees

Der dunkle See der sich selbst am Ende
Des dunklen Weges befindet
Und den ich selbst
Bisher noch nicht habe ergründet

Mir ist bereits schon lange klar
Ich bin hier unterwegs
Um meine Seele zu suchen
Am Ende des dunklen Stegs

Doch diesen Weg wieder zu gehen
Zum wiederholten Mal
Das macht mir keine Freude
Sondern wird mir nur zur endlosen Qual

Der Weg er verbraucht rasch
Meine Kraft und auch meinen Mut
Und saugt ganz langsam und beständig
Von meinem Blut

Bald schon bin ich am Ende
Und werde so hoffe ich meine Seele mir angeln
Und habe dabei doch grosse Angst
In den dunklen tiefen See zu fallen

In seinen Sorgen und seinen Qualen
Könnte ich stumm versinken
Und trotzdem glücklich darin sein
Und in ihm ertrinken

Und sollte ich wirklich fallen
Und werde auch nicht mehr aufgefangen
So kann ich dann trotzdem
Das lang von mir Gesuchte hier erlangen

Zwar nicht meine Seele
Doch das tut dann auch nicht mehr Not
Denn in diesem See
Da habe ich endlich meine Ruhe

Meine Seele

September 6, 2009 by Dagmar Hallerbach  
Filed under Gedanken

Meine Seele ist heute wie eine vom Wind dahingetriebene Coladose
Sie stösst an jeden Stein steht aber immer wieder auf
Fragt man sie wohin sie will schüttelt sie nur den Kopf
Fragt man sie woher sie kommt ergiesst sie schluchzend ein paar Tropfen
In die Pfützen in denen sie sich spiegelt
Damit das Glück für sie grösser wird

Es regnet und Wolken ziehen am Himmel
Und in meinem Zimmer
Kullern kleine lachende Tropfen
In mein Herz und vereinen sich
Zu einem grossen und warmen Lächeln

Ganz unten – Ganz oben

Mai 3, 2009 by Dagmar Hallerbach  
Filed under Gedichte

Manchmal da bin ich eine Seele
Mit Sehnsucht nach Geborgenheit
Manchmal bin ich eine Träne
Geweint aus der Verzweiflung
Manchmal bin ich die Haut
Die gestreichelt werden mag
Manchmal bin ich ganz unten
Dann fühle ich mich so einsam, hilflos und leer

Manchmal aber bin ich ein Geschenk
Das sagt ich denke an dich
Manchmal bin ich ein Lächeln
Das anderen Freude schenkt
Manchmal bin ich eine starke Hand
An der sich jemand festhalten kann
Manchmal bin ich ganz oben
Dann tanze, singe und lache ich

Wie gut ist es doch das einem
Ganz unten
Auch immer ein
Ganz oben folgt