Anfang oder Ende…

Januar 16, 2010 by Dagmar Hallerbach  
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Ich laufe
Und finde doch kein Ende
Ein Labyrinth der Verzweiflung
Und doch kleine Blumen stehen am Wegesrand
Ich laufe weiter
Und plötzlich stehe ich vor einer Mauer
Soll ich umkehren oder stehen bleiben
Die kleinen Blumen stehen am Wegesrand
Ist es ein neuer Anfang oder doch das Ende…

Der Fluss des Lebens

November 5, 2009 by Dagmar Hallerbach  
Filed under Gedichte

Der Fluss des Lebens
Er strömt so dahin
Und sucht sich seine Wege
Er umströmt so manche Hindernisse
So wie es ihm von der Natur ist vorgegeben

Der Fluss des Lebens
Er mündet hier und dort an Stellen
Die man nicht für möglich hält
Auch endet er manchmal dort wo es einst begann
Und so schließen sich die Kreise dann und wann

Der Fluss des Lebens
Er beginnt nun wieder dort
Wo er einst unterbrochen wurde
Wo er gestoppt wurde von harter Hand
Und gehemmt war für lange Zeit sein Fluss

Jetzt aber kann er wieder fließen
Doch nur langsam findet er sein Bett
Noch ist er nur ein feiner Rinnsal
Doch ahnt man schon den Strom
Und kann ihn langsam fühlen

Der Fluss des Lebens
Er darf nicht mehr unterbrochen werden
Und sollte es doch einst geschehen
So suche an der Quelle
An der er einst entsprang

Hier wirst du dann die Gründe finden
Die zu seinem versiegen führten
Und neue Quellen werden sich ergeben
Und mit neuer Kraft kann er nun entspringen
Und so geduldig seiner Wege gehen

Es gibt keinen Weg zurück…

Oktober 10, 2009 by Dagmar Hallerbach  
Filed under Gedichte

Es gibt keinen Weg zurück
Es gibt für mich nur noch das Streben nach Glück
Vorwärts muss ich nun gehen
Die Hälfte meines Lebens
Es ist schon vorbei
Vergangen ist es mit wenig Sinn
Nun will ich aber endlich leben
Es gibt keinen Weg zurück

Nur die Gedanken
Sie wandern und
Sie kreisen um meine Vergangenheit
Und sie lösen nie gekannte Stürme aus
Meine Hände sie zittern
Denn die Vergangenheit lässt das Innerste erbeben
Es gibt keinen Weg zurück
Nur vorwärts kann es für mich noch gehen

Den Berg hinauf muss ich mich begeben
Am liebsten möchte ich schreien
Ganz oben auf dem Berg
Da muss es doch ein jeder hören
Die Hilfeschreie meiner verletzten Seele
Es gibt keinen Weg zurück
Keinen Weg das Geschehene zu verändern
Was war das war und was kommt wird kommen

Es gibt keinen Weg zurück
Nur die Erinnerung
Die kommt wieder zurück
Wenn auch sehr spät
Doch noch kann ich hoffen auf das neue Leben
Und ich kann alles klar verstehen
Um mich dann den neuen Zielen zu widmen
Es gibt keinen Weg zurück

Es darf ihn auch nicht geben
Den Weg zurück
Denn mein Schneckenhaus das ist zerbrochen
Und meine Seele befreit sich daraus nach und nach
Der Fortschritt kommt mit kleinen Schritten
Und doch begleitet ist der steinige Weg
Mit meinen Tränen
Die aus meinem tiefsten Innern kommen

Dieser Weg…

September 15, 2009 by Dagmar Hallerbach  
Filed under Gedichte

Ich bin diesen Weg
schon so oft gegangen
Und habe mich am Ende doch
Nur wieder in mir selbst verfangen

Ich bin oft gestürzt
Und blieb auch oftmals liegen
Doch irgend etwas dann mal wieder
Hat mich doch wieder nach oben getrieben

So drehte ich wieder einmal um
Und ging den dunklen Weg zurück
Und mit jedem Schritt den ich tat
Kam auch etwas Glück zu mir zurück

Ich hab ihn dann verlassen
Meinen dunklen Weg
Doch leider nicht für immer
Diesen rabenschwarzen Steg

Denn mir wurde wieder einmal mehr bewusst
Ich habe einmal etwas besessen
Doch dieses habe ich dann am Ende des Weges
Einfach so vergessen

So schwebt sie nun dahin
Verdammt tut mir das weh
Denn es ist meine Seele
Die vergessen ich habe am Ufer des Sees

Der dunkle See der sich selbst am Ende
Des dunklen Weges befindet
Und den ich selbst
Bisher noch nicht habe ergründet

Mir ist bereits schon lange klar
Ich bin hier unterwegs
Um meine Seele zu suchen
Am Ende des dunklen Stegs

Doch diesen Weg wieder zu gehen
Zum wiederholten Mal
Das macht mir keine Freude
Sondern wird mir nur zur endlosen Qual

Der Weg er verbraucht rasch
Meine Kraft und auch meinen Mut
Und saugt ganz langsam und beständig
Von meinem Blut

Bald schon bin ich am Ende
Und werde so hoffe ich meine Seele mir angeln
Und habe dabei doch grosse Angst
In den dunklen tiefen See zu fallen

In seinen Sorgen und seinen Qualen
Könnte ich stumm versinken
Und trotzdem glücklich darin sein
Und in ihm ertrinken

Und sollte ich wirklich fallen
Und werde auch nicht mehr aufgefangen
So kann ich dann trotzdem
Das lang von mir Gesuchte hier erlangen

Zwar nicht meine Seele
Doch das tut dann auch nicht mehr Not
Denn in diesem See
Da habe ich endlich meine Ruhe

Und noch ein paar Gedanken

August 31, 2009 by Dagmar Hallerbach  
Filed under Gedanken

Ich fühle mich wie ein Schmetterling dessen Flügel zerrissen sind

Eine leichte Umarmung erscheint wie die schwache Erinnerung an einen Traum

So flattere ich hilflos davon um den weiten Himmel zu entgehen

Hey du schäfchenwolkiger blauer Himmel

Lasse dich fangen und komme in mein Gedicht

Komme ganz allein und nur für mich

Es gibt doch so viele Wege zu dir

Einfache lange beschwerliche oder die mit den vielen Türen

Doch ich habe wohl mal wieder nur den Notausgang erwischt

Und so schwebe ich ohne Halt

Nichts stützt mich und nichts ist mehr von Bestand

Nur ich bin und ich werde immer bei mir sein

So sitze ich da und weiss nicht ob ich überhaupt noch bin

Ich weiss ich denke doch meine Gedanken sind längst schon verweht

Verweht und vorbei für eine Ewigkeit und doch nur für ein Augenzwinkern

Futurina und die Zukunft

August 25, 2009 by Dagmar Hallerbach  
Filed under Märchen

Futurina ist am Grund des unendlich, hoffnungslosen Meeres.
Da sitzt sie nun und ist am verzweifeln.
Wie soll es nur weitergehen?
Sie hat alle verloren was ihr einmal wichtig und lieb war.
Sie ist verzweifelt, verwirrt, so viele verschiedene Gefühle spürt sie in sich, und eine fast unzähmbare Angst ist da.
Angst wieder zu vertrauen, Angst vor Nähe und Bindungen.
Doch eigentlich möchte sie genau das. Sie möchte Nähe zulassen können, und vertrauen können.
Sie weiß sie muß sich entscheiden.
Will sie kämpfen für ein Leben in der Zukunft, oder aber wird sie hier in der Finsternis ausharren?

Die Gedanken springen hin und her; was hält die Zukunft für sie bereit?
Sie überlegt was sie früher einmal für ihre Zukunft geplant hatte. Es gab so viel was sie noch vor hatte.
Hat sie all ihre Pläne in die Tat umsetzen können?
Hat sie alles erreicht was sie erreichen wollte?
Die Antwort darauf ist eigentlich ganz einfach!
Nein, sie hat längst nicht all ihre Vorhaben in die Tat umsetzen können.
Es gibt noch viele schöne Dinge die sie noch erleben möchte.

Ja, sie möchte arbeiten; mit ihrer Arbeit kann sie anderen Menschen helfen und sie auf ihren Weg begleiten.
Sie möchte auch wieder Tiere um sich haben; denn im Umgang mit den Tieren findet sie Ruhe und Gelassenheit.
Es gibt auch noch viele Länder und Orte die sie gerne noch erkunden möchte.
Wenn sie es sich recht überlegt, dann gibt es noch eine Menge guter Dinge die die Zukunft für sie bereit hält.

Ach ja, das Leben ist ganz schön kompliziert.
Und da es eigentlich kompliziert genug ist, bleibt einem manchmal nichts anderes übrig als einfach das Einfache zu tun; Entscheidungen treffen.

Ja, die Entscheidung ist gefallen!

Futurina will leben, endlich wieder richtig leben!

Sie weiß es wird nicht immer leicht sein, doch sie will es schaffen; sie will es wirklich.
Und aufgrund ihrer Erfahrungen weiß sie im tiefen Inneren auch, das sie den Willen und die Kraft dafür hat. Vielleicht braucht sie hier und da etwas Unterstützung, aber das ist auch okay so, sie muss nicht immer alles allein schaffen.
Wenn ihr Unterstützung und Hilfe angeboten wird, wird sie diese dankbar annehmen.

Futurina sammelt all ihre in den Hintergrund getretenen Kräfte und stößt sich vom Grund des Meeres ab in Richtung Oberfläche.
Auf dem Weg nach oben kommen ihr hier und da ein paar Lichtstrahlen entgegen welche durch die Dunkelheit dringen.
Sie schwimmt dem Licht entgegen.
An der Oberfläche angekommen lässt sie sich ein wenig vom Wasser tragen um wieder zu Kräften zu kommen.
Sie schaut sich verwundert um während sie auf dem Meere treibt. Es ist so hell und klar um sie herum.
Und siehe da, dort hinten am Horizont da ist eine Insel.

Wieder zu Kräften gekommen schwimmt sie mit kräftigen Zügen an Land.
Nur ein paar Meter noch dann wird Futurina endlich wieder festen Boden unter ihren Füßen spüren.
Vorsichtig, Schritt für Schritt geht sie in Richtung Strand. Sie ist noch etwas ängstlich, was wenn es Treibsand ist?
Mutig geht sie weiter. Nach ein paar Schritten wird ihr klar das sie festen Boden unter ihren Füßen spürt.
Erleichtert gelangt sie an den Strand.
Neugierig schaut sie sich um.
Alles ist freundlich, grün und die Luft ist erfüllt von Vogelstimmen.
Eine Vielzahl von Vogelstimmen nimmt sie wahr und viele, bunte Schmetterlinge schwirren durch die Luft.

Wie eine Verdurstete saugt Futurina all das in sich auf. Den Vogelgesang, die Sonnenstrahlen auf ihrer Haut und eine Ruhe breitet sich in ihr aus.
Wie schön es hier ist, so hell und warm, nicht so dunkel und kalt wie am Meeresboden.
Futurina setzt ihren Weg fort die Insel zu erkunden.
Auf ihrem Weg begegnet sie Menschen.
Es sind gute Menschen. Sie bieten Futurina Hilfe und Unterstützung an für ihren Weg zurück in ein gutes und erfülltes Leben.

Futurina nimmt diese Hilfe erfreut und dankbar an. Sie spürt sie ist nicht allein und stellt dabei fest, das ihre verloren geglaubten Kräfte in sie zurückkehren.

Futurina fühlt sich nun gestärkt für ihren Weg und setzt ihn fort.
Während sie noch einmal über alles nachdenkt kommt ihr plötzlich ein Gedanke.
Ach, das Leben kann schon schön sein!

Gemeinsam mit ihren Helfern arbeitet sie an einem Schlachtplan, damit sie all die guten Vorhaben ohne Angst in die Tat umsetzen kann.

Futurina holt sich noch einmal die Zeit am Meeresboden zurück.
Wenn sie jetzt darüber nachdenkt, dann war die Zeit dort unten auch von Nutzen.
Denn hier wurde ihr gezeigt, das auch sie wichtig ist und das auch sie es wert ist zu leben, gut und glücklich zu leben.

Und die Zeit nach ihrer Entscheidung?

Sie ist anstrengend gewesen aber trotzdem gut.
Es wird auch weiterhin nicht immer leicht sein, doch Futurina will den Weg in ein erfülltes Leben meistern, mit allen Höhen und Tiefen den dieser für sie bereit hält.
Es ist gut das sie sich für diesen Weg entschieden hat.

Futurina fühlt eine große Erleichterung in sich, eine Leichtigkeit die man kaum mit Worten beschreiben kann.
Nun freut sie sich auf ihre bevorstehende Wanderung in die Zukunft!

Für meine Freunde

August 14, 2009 by Dagmar Hallerbach  
Filed under Gedanken

Für meine Freunde

Mit Eurer Hilfe und Freundschaft
Habt Ihr mich aus meiner Erstarrung geholt
Mitten hinein ins Leben

Ihr habt mich von meiner Suche
Nach Geborgenheit und
Nach Sicherheit erlöst

Ihr habt mir geholfen
Meinen Weg zu finden
Und darauf meine ersten Schritte zu gehen

Mit Eurer Hilfe und Freundschaft
Habt Ihr mir den Weg
Zu mir selbst gezeigt

Durch Euch bin ich wieder
Ein Mensch geworden
Und dafür danke ich Euch von Herzen

Ein Licht…

Mai 22, 2009 by Dagmar Hallerbach  
Filed under Gedichte

Komm…
Ich lade dich ein
Durch den dichten Nebel hindurch

Komm…
Über die gewaltigen Schuttberge hinweg
Die vor dir stehen

Komm…
Trotz der langen Nacht
Die in dir verweilt

Komm…
Ich stelle dir ein Licht ins Fenster
Damit du den Weg findest

Das Leben

April 21, 2009 by Dagmar Hallerbach  
Filed under Gedichte

Das Leben ist eine Reise im Labyrinth
Hilflos fühlen wir uns oft darin wie ein Kind
Was uns die Reise bringt ist unbekannt
Doch das Ziel ist uns genannt
Es geht zurück in des Mutters Schoss
Und nur Erinnerungen an uns bleiben bloß
Darum nimm Dir die Zeit und siehe Dich um
Der gerade Weg ist oft sehr krumm
Habe den Mut Dir andere Strassen anzusehen
Und suche Wegweiser die ein Stück mit Dir gehen

Stelle niemanden ein Bein die Anderen wollen
Doch auch nur glücklich sein
Voran kommst Du immer dem einzigen Ziel entgegen
Doch die schönen Blumen wachsen an den kleinen Wegen
Du fragst nach dem Sinn Deiner Reise
Er besteht darin nur zu finden auf diese Weise
Zu finden die Strassen die schön und heiter
Und nette Menschen als Reisebegleiter