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	<title>Dagmar Hallerbach &#187; Qual</title>
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		<title>Sein oder Nicht sein&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 18:23:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dagmar Hallerbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer bin ich schon und warum überhaupt<br />
Ich weiß es kaum noch<br />
Bin ich denn überhaupt<br />
Oder ist das alles wieder einmal nur ein böser Traum</p>
<p>Wenn ich aber doch bin<br />
Gibt es denn dann auch für mich eine Zukunft<br />
Vielleicht schon<br />
Sagt mir zumindest mein Rest von Vernunft</p>
<p>Für diese Zukunft lohnt es sich aber nicht<br />
Sagt mir mein so verbittertes Herz<br />
Auch die Zukunft ist irgendwann einmal Vergangenheit<br />
Und die war bisher doch nur Leid</p>
<p>Die Vergangenheit ist das<br />
Was meine Zukunft so sehr bestimmt und prägt<br />
Und zwar so lange<br />
Wie mein verletztes Herz noch weiter schlägt</p>
<p>Und ich will nicht mehr sein die Eine<br />
Die nur noch mehr Leid erträgt<br />
Das „Sein&#8221; ist der Moment<br />
Zwischen der Zukunft und der Vergangenheit</p>
<p>Und „Nicht sein&#8221; beginnt wenn keine Zukunft mehr verbleibt<br />
Willst ich „Sein&#8221; oder lieber „Nicht sein&#8221;<br />
Das ist hier nun die Frage<br />
Wird mein „Sein&#8221; auch in Zukunft nur noch eine ewige und große Plage sein</p>
<p>Die Zukunft ist ungewiss<br />
Und eigentlich niemals so dunkel vorherbestimmt<br />
Und sie ist nicht das<br />
Was dein verletztes Herz so ängstlich wahrnimmt</p>
<p>Sag ist das „Nicht sein&#8221; denn wirklich die bessere Wahl<br />
Nur um zu entrinnen einer<br />
Völlig ungewissen und zukünftigen Qual<br />
Du nimmst dir selbst die Chance auf das wonach du dich doch so sehr sehnst</p>
<p>Das du dich irgendwann einmal voll Vertrauen<br />
An einen lieben Menschen anlehnst<br />
Die Zukunft liegt in deiner Hand<br />
Und ist das was du aus ihr zu schaffen vermagst<br />
Schiebe es nicht auf die Vergangenheit</p>
<p>Das du dich heute nicht dazu wagst<br />
Denn nicht die Vergangenheit sondern du selber<br />
Stehst dir heute im Wege</p>
<p>Man hat dich tief verletzt in deiner jungen Seele<br />
Doch lasse es bitte nicht zu<br />
Dass es auch noch deine Zukunft bestimmt<br />
Wer soll denn dann noch an dich glauben</p>
<p>Wenn du dich selber aufgibst<br />
Du hast Angst vor der Zukunft<br />
Aufgrund des Schmerzes deiner Vergangenheit</p>
<p>Doch siehst du es wirklich nicht in deiner grenzenlosen Blauäugigkeit<br />
Den heutigen Schmerz fügst du dir ganz allein zu<br />
Und du übst den Hass aus der Vergangenheit</p>
<p>An deiner Seele und an deinem Körper aus<br />
Du versteckst dein &#8220;Ich&#8221; und spielst nach außen die Starke und Selbstbewusste</p>
<p>Du setzt ein Lachen auf<br />
Wenn dir eigentlich bitterlich zum Weinen ist<br />
Du ekelst dich vor deinem Körper<br />
Und verweigerst ihm darum die Nahrung</p>
<p>Und du beruhigst den Schmerz deiner Seele<br />
Mit Selbstverletzung<br />
Was aber nur neue Narben mit sich bringt<br />
Du selbst vergehst doch innerlich geradezu vor Einsamkeit</p>
<p>Doch du versagst deiner Seele jegliche Nähe<br />
Oder gar Zärtlichkeit<br />
Wann verweigerst du deinem wirklichem &#8220;Ich&#8221;<br />
Nicht mehr die Gewalt über sich selbst</p>
<p>Wann gibst du dir endlich Frieden<br />
Und kommst zu dieser Einsicht<br />
Denn erst dann wirst du sehen das in deiner Zukunft ist Auch Licht!</p>
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