Das Jahr 2012
Januar 2, 2012 by Dagmar Hallerbach
Filed under News
Das Jahr 2012
Ende Dezember 2011 haben wir die telefonische Zusage für eine Wohnung erhalten. Am Samstag, 07.01.2012 fahren wir hin und legen alles in trockene Tücher. Die Freude bei uns ist echt gross, denn bei der Wohnung stimmt einfach alles. Sie hat ausreichend Zimmer, einen Wintergarten und einen grossen Garten für die Hunde. Sie liegt recht ausserhalb auf einen nicht mehr bewirtschafteten Bauernhof.
Nun planen wir natürlich mit Eifer an der Renovierung, damit zum Einzug im April viel geschafft ist.
Das 1. Quartal des Jahres befassen wir uns also mit unserer gemeinsamen Wohnung!
Im 2. Quartal werden wir uns dort bestimmt schnell einleben, im Garten arbeiten und an der bevorstehenden Verpartnerung planen.
Denn die steht im August 2012 an.
Nach der Hochzeit wird dann langsam Ruhe einkehren und ich kann mich dann hoffentlich wieder der Schreiberei widmen, denn die ist in 2011 etwas zu kurz gekommen.
Natürlich gibt es immer alle Neuigkeiten hier auf der Website und bestimmt auch einen Bericht über die Feierlichkeiten der Hochzeit.
Doch dann soll auch die Biografie ihr Ende erhalten.
So verbleibe ich erst einmal mit lieben Grüssen
Eure Dagmar Hallerbach
Die Welt der kleinen Futurina Part I
August 21, 2011 by Dagmar Hallerbach
Filed under Märchen
Es war einmal ein kleines Mädchen. Ihr Name war Futurina.
Dieser Name steht für die Zukunft. Es gab nämlich einmal den Glauben und die Hoffnung, das jeder Mensch mit seinem Leben die Welt ein wenig verbessert.
Futurina lebte in einer Welt umgeben von Menschen, welche ihr Obhut und Schutz geben sollten. Sie sollte aufwachsen in einer fröhlich, bunten Welt umgeben von Liebe und Vertrauen, damit sie eines Tages mutig, stark, selbstbewusst und aufrecht in ein unabhängiges Leben gehen kann.
Eines noch muss man über Futurina sagen – sie war eine echte kleine Kämpferin, so ein kesser Kampfkrümel halt – das zeigte sich schon in frühen Jahren.
Eines Tages geschah das Furchtbarste was einem kleinen Mädchen geschehen kann.
Innerhalb kurzer Zeit verlor sie ihre Eltern – erst verschwand die Mutter…und bald darauf auch der Vater und Brüder. So war Futurina plötzlich ganz allein.
Es muss schlimm gewesen sein für Futurina; doch sie hatte Glück im Unglück.
Es kamen Helfer die sie von nun an begleiten und unterstützen wollten.
Und es kam noch besser – diese Helfer waren auf der Suche nach noch besseren Helfern…sie suchten neue und liebevolle Eltern für Futurina.
Was mag alles in Futurina vorgegangen sein?
Wirklich wissen können wir es nicht, denn sie wurde ein sehr stilles und in sich zurückgezogenenes Kind.
Vielleicht waren da Angst, Traurigkeit und Schuldgefühle, die sie beherrschten.
Nach einiger Zeit aber fühlte Futurina sich bei den neuen Helfern wohl und entwickelte sich zu einem fröhlichen, selbstbewussten Menschlein.
Die neue Welt wurde wieder schillernd und bunt und Futurina erfüllte ihre Umgebung mit fröhlichen Kinderlachen.
Eines Tages dann war der große Tag.
Es wurde ein Fest gefeiert mit vielen Kindern und es gab auch viel Besuch.
Unter den Besuchern gab es ein Paar, und dieses Paar wurde von Futurinas sprühender Fröhlichkeit regelrecht eingefangen und umgeben.
Von nun an kam das Paar öfter zu Besuch und sie nahmen Futurina mit zu allerlei Unternehmungen.
War das ein Spaß!
Futurina staunte was es für tolle Dinge gab, die Kindern soviel Freude bereiten. Sie fühlte sich wie im Schlaraffenland.
Ja, so stellte sie es sich dort vor.
Eines Tages entschied das Paar, dass es nun die neuen Eltern für Futurina sein wollten und nahmen sie mit in eine neue Welt.
Eine andere und neue Welt?
Schon wieder?
Oje, Futurina bekam Angst und es war in der neuen Welt auch schnell gar nicht mehr schillernd oder wie im Schlaraffenland.
Doch da sie eine Kämpfernatur war, sagte sie der Angst kurzerhand den Kampf an.
Und sie kämpfte, denn dieses Mal wollte sie alles richtig machen, sie wollte nicht wieder verlassen werden und diese neue Welt sollte auch wieder fröhlich und bunt für sie werden.
Die Jahre vergingen und Futurina glaubte die Angst besiegt zu haben und sie begann wieder zu lachen.
Die Angst aber ließ sich nicht so leicht besiegen – sie lauerte lange Zeit im Hinterhalt.
Manches Mal wagte sie einen Angriff auf Futurina, doch Futurina jagte sie mutig fort.
So vergingen wieder ein paar Jahre und Futurina war groß und wie sie glaubte auch stark geworden.
Es kam der Tag, da verließ sie ihre Eltern und erschuf sich nach und nach ihre eigene kleine Welt.
Von nun an wollte sie vom Schützling zum Helfer werden.
Es kam die Zeit, da glaubte sie der glücklichste Mensch zu sein. Ihre Welt war erfüllt von Leben, Liebe und Vertrauen. Endlich hatte sie es geschafft – so dachte sie…
Und was war mit der Angst?
Ja, die Angst wurde aus dieser Welt ausgeschlossen.
So verging eine glückliche Zeit.
Doch dann plötzlich geschah etwas fürchterliches und Futurinas Welt zerbrach und sie fiel und fiel immer tiefer bis sie auf einem riesigen Scherbenhaufen zu Fall kam.
Was nun?
Wie sollte es weiter gehen?
Sie saß auf dem Berg von Scherben der einmal ihre Welt gewesen war und sie fühlte sich allein und verlassen – sie wusste und konnte nicht mehr weiter.
Zu all dem Unglück sah die Angst nun ihre grosse Chance. Sie kam aus dem Hinterhalt und entwickelte sich zu einem grauenvollen Monster, welches von Futurina Besitz nahm.
Futurina veränderte sich und sie wurde zu einem Schatten ihres Selbst – sie verschwand von Tag zu mehr von ihrer Welt.
Doch eines Tages kam von unerwarteter Seite plötzlich Hilfe.
Diese Hilfe bestand aus verschiedenen Helfern und sie sprachen Futurina Mut zu.
Sie nahm diese Hilfe an, verwarf den Gedanken ans Aufgeben und so mobilisierte sie wieder ihren alten Kampfgeist. Sie wollte ihre Welt wieder kitten.
Mit viel Mühe und Phantasie setzte sie den Scherbenhaufen wie ein großes Puzzle zusammen. Hier und da blieben ein paar Sprünge, doch es musste mal so sein.
Während dieser mühevollen Arbeit hatte sie aber keine Zeit und Möglichkeit die Angst im Schacht zu halten und so nahm diese immer mehr Besitz von Futurina ein.
Und dann eines Tages holte die Angst zum großen Schlag aus.
Futurina selbst und ihre Welt zerbrachen unter diesem Schlag.
Futurina fiel in das große, dunkle Meer der Hoffnungslosigkeit. Sie fühlte einen ungeheuren Schmerz und versank in der Finsternis.
War das der Todesstoss der Angst oder aber kann Futurina die Kämpferin die Finsternis noch einmal durchbrechen?
Kämpfen oder aufgeben – wie sollte sie sich entscheiden?
Die Verwirrung war groß.
Da war der Schmerz und die Traurigkeit und kein Vertrauen mehr.
Sie fühlte sich schutzlos und ausgeliefert und die Angst war riesengroß.
Die Verwirrung vernebelte ihr die Sinne und die Sicht – wo nur waren ihre Helfer hin?
Wie wird Futurina sich entscheiden?
Oder hat sie sich schon entschieden weiß es nur noch nicht?
Die Zeit wird es zeigen…
…und wenn sie nicht gestorben ist, dann hat sie sich entschieden !
Sommer 2011
Juli 17, 2011 by Dagmar Hallerbach
Filed under News
Hallo liebe Leser meiner Website,
in diesem Jahr habe ich recht viel um die Ohren, von daher liest man momentan nicht wirklich etwas von mir.
Auch Termine und Lesungen sind zur Zeit nicht geplant.
Ich wünsche trotzdem weiterhin viel Freude beim Stöbern auf dieser Website und bald wird es bestimmt auch das ein und andere wieder zu lesen geben.
Bis dahin wünsche ich allen Besuchern eine schöne Zeit!
Ein kleines Lächeln
November 14, 2010 by Dagmar Hallerbach
Filed under Gedanken
Es gibt Tage
An denen ich fühle
Wie schön das Leben ist
Wie schön es ist
Sich zu freuen
Geboren zu sein
Geborgenheit zu spüren
Ausgestreckt auf dem Bauch liegend
Die Wärme des Ichs zu spüren
Dem eigenen Atem zu zuhören
Den Augenblick geniessen
Und keinen Gedanken fassen
Es gibt Tage
An denen ich weinen könnte
Vor Freude
Über das kleine Lächeln
Eines netten Menschen
Totale Verzweiflung
Juli 31, 2010 by Dagmar Hallerbach
Filed under Gedichte
Totale Verzweiflung – schwere Depressionen
Nur Totenstille – kein Wort – kein Ton
Graue Tage – umhüllt von Dunkelheit
Keine Motivation – nur noch Lustlosigkeit
Perfektionismus – zu hohe Ansprüche
Unterdrückung eigener Bedürfnisse – zu sehr unter Druck gesetzt
Wut nur auf mich gehetzt
Erwachen – ohne Sinn aufstehen
In der Nacht – mit Angst schlafengehen
Jeden Tag auf’s neue versagen
In der Nacht mit Albträumen plagen
Tage werden länger – der Brustkorb immer enger
Schönen Zeiten sind lange schon dahin – macht das Leben so noch Sinn
Die Antwort darauf weiß nur ich
Eine Frau – in tiefer Melancholie
Steht an der Kante im 20-sten Stock
Viele werden meinen das sei paradox
Da sie hier oben Freude ausstrahlt
Ihren Abschied mit einem Lied untermalt
Schließt sie die Augen – schaut nach unten
Mit den Gedanken hier zu haben Frieden gefunden
Meine Masken…
Oktober 4, 2009 by Dagmar Hallerbach
Filed under Gedichte
In diesem Moment vermittle ich den Eindruck als wäre ich einfach nur glücklich
Die Sonne scheint in meinem Gesicht und die Fröhlichkeit erstrahlt daneben
Und doch ist dort nur eine meiner Masken und so täuscht der Eindruck
Denn hinter meiner Maske steckt die Einsamkeit…
Traurigkeit und die Unzufriedenheit…
Viele verwirrende Gefühle sind da…so wie der Selbsthass undvor allem panische Angst
In diesem Moment vermittle ich den Eindruck als wäre ich ausgeglichen
Die innere Ruhe hat endlich Einzug bei mir gehalten
Und doch da ist wieder nur eine meiner Masken
Meine Maske gibt mir eine unendliche Sicherheit
Die Maske erspart mir viele Fragen…Fragen die mir nur noch mehr Angst machen
Denn ich müsste diese Fragen mit dem was hinter meiner Maske steht beantworten
In diesem Moment vermittle ich den Eindruck Dinge zu bewegen
Dinge die mich stolz machen sollten
Und doch ist da wieder eine meiner Masken
Ich würde diese Masken gerne fallen lassen und zeigen wie einsam, traurig und ängstlich ich bin
Auch würde ich gerne einmal weinen unter Euch…mit Euch
Ich würde mich gerne einmal so geben wie ich bin
Und doch da ist sie wieder – Eine meinee Masken!!!
Lebenslügen
September 20, 2009 by Dagmar Hallerbach
Filed under Gedichte
Die letzten Tage
Sie sind seltsam und fremd
Mein ganzes Leben
Ist verlogen und ziemlich gehemmt
Und doch sind diese Tage
Kalt und auch so klar
Dann aber wieder verschwommen
Verlogen und leider auch wahr
Es scheint alles so sinnlos
Jetzt wo ich es weiss
Nichts macht mir mehr Freude
Denn alles hat nun mal seinen Preis
Den Preis der Unehrlichkeit
Und auch der Heuchelei
Den musste ich nun bezahlen
Und das tut so unendlich weh
Dieser Weg…
September 15, 2009 by Dagmar Hallerbach
Filed under Gedichte
Ich bin diesen Weg
schon so oft gegangen
Und habe mich am Ende doch
Nur wieder in mir selbst verfangen
Ich bin oft gestürzt
Und blieb auch oftmals liegen
Doch irgend etwas dann mal wieder
Hat mich doch wieder nach oben getrieben
So drehte ich wieder einmal um
Und ging den dunklen Weg zurück
Und mit jedem Schritt den ich tat
Kam auch etwas Glück zu mir zurück
Ich hab ihn dann verlassen
Meinen dunklen Weg
Doch leider nicht für immer
Diesen rabenschwarzen Steg
Denn mir wurde wieder einmal mehr bewusst
Ich habe einmal etwas besessen
Doch dieses habe ich dann am Ende des Weges
Einfach so vergessen
So schwebt sie nun dahin
Verdammt tut mir das weh
Denn es ist meine Seele
Die vergessen ich habe am Ufer des Sees
Der dunkle See der sich selbst am Ende
Des dunklen Weges befindet
Und den ich selbst
Bisher noch nicht habe ergründet
Mir ist bereits schon lange klar
Ich bin hier unterwegs
Um meine Seele zu suchen
Am Ende des dunklen Stegs
Doch diesen Weg wieder zu gehen
Zum wiederholten Mal
Das macht mir keine Freude
Sondern wird mir nur zur endlosen Qual
Der Weg er verbraucht rasch
Meine Kraft und auch meinen Mut
Und saugt ganz langsam und beständig
Von meinem Blut
Bald schon bin ich am Ende
Und werde so hoffe ich meine Seele mir angeln
Und habe dabei doch grosse Angst
In den dunklen tiefen See zu fallen
In seinen Sorgen und seinen Qualen
Könnte ich stumm versinken
Und trotzdem glücklich darin sein
Und in ihm ertrinken
Und sollte ich wirklich fallen
Und werde auch nicht mehr aufgefangen
So kann ich dann trotzdem
Das lang von mir Gesuchte hier erlangen
Zwar nicht meine Seele
Doch das tut dann auch nicht mehr Not
Denn in diesem See
Da habe ich endlich meine Ruhe
Verlorene Zeit…
August 21, 2009 by Dagmar Hallerbach
Filed under Gedichte
Verlorene Zeit
Träumen von Liebe
Träumen von Glück
Das ist Freude am Leben
Und nichts hält dich zurück
Hoffen in Sehnsucht
Ist hoffen im Traum
Das ist ein strahlender Glanz
Mit flammendem Saum
Warten auf Liebe
Ist warten voller Leid
Nichts hilft dir mehr weiter
Das ist doch nur verlorene Zeit
Das Sommerfest der Blumen
Mai 27, 2009 by Dagmar Hallerbach
Filed under Kurzgeschichten
Ich ging spazieren und sah, wie die Sonnenblumen im Winde sich wiegten. Sie schienen Zwiesprache zu halten, und so begann ich ihnen zu lauschen.
Heute war das Sommerfest der Blumen, und sie warteten auf den Prinzen. Dieser sollte mit ihnen tanzen, und nun stand zur Debatte, wer denn mit ihm tanzen sollte und auch durfte.
Da war zum Beispiel die Gertenschlanke. Sie war der Meinung, dass sie wohl die Richtige sei.
Dann war da auch die mit dem wunderschönen Kleid. Sie glaubte, dass sie es sei, die mit dem Prinzen tanzen dürfe.
Doch dann trat die mit dem zarten Duft hervor. Auch sie dachte, dass sie heute gewählt werden würde.
Und dann war da noch die sehr Auffallende, die eine grosse Menge Platz einnahm. Sie hoffte auch, dass sie dran käme.
Ja, und wie sie alle noch berieten wer denn dieses Mal an der Reihe wäre, da kam auch schon der Prinz daher.
Da beugte sich die Sanfte vor, die bisher nocht nicht zu Worte kam, und meinte, so lasst uns doch alle mit dem Prinzen tanzen.
So empfingen sie den Prinzen und sagten ihm, dass sie alle mit ihm tanzen möchten. Darüber freute sich der Prinz und sie tanzten alle gemeinsam.
Als das Fest zu Ende ging und der Prinz weiter ziehen wollte, da fragten ihn die Blumen, welche von ihnen ihm denn am besten gefallen hätte.
Daraufhin wurde der Prinz sehr nachdenklich und dann sagte er…
Jede war auf ihre Art die Schönste. Und es machte mir Spass und Freude mit jeder von euch zu tanzen.
Da waren alle Blumen erstaunt und freuten sich.
Ja, so habe ich die Blumen heute angetroffen und ich fragte sie, ob ich sie zu einem Strauss pflücken dürfte.
Sie meinten dazu…
Ja, pflücke uns ruhig mit guten Gewissen, unser Fest ist nun vorbei, und im nächsten Jahr erblühen wir wieder auf dieser Wiese.



Mein Name ist Dagmar Hallerbach. Meine Leben war recht turbulent und ich verarbeite vieles in Form vom Schreiben. Ich schreibe Kurzgeschichten, Märchen und Gedichte. Diese spiegeln meine Gefühle und meine Gedanken wieder. Das erdet mich und meine Gedanken werden sortiert.