Nashashuk – Lauter Donner | Teil 5

März 18, 2014 by  
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Die Ankunft

Am dritten Tage war es dann soweit, sie erreichten das große Gebirge… wow… Nashashuk stand da und riss verwundert die Augen auf… man ist das aber hoch… so etwas hatte Nashashuk in seinem jungen Leben noch niemals gesehen. Er kannte gerade einmal den Wald…
Hier müssen wir rüber und dann sind wir da?
Ja, aber es wird anstrengend, denn es ist sehr steil, doch das schaffen wir schon… in etwa drei Tagen haben wir es geschafft.
Auch das Wetter ist uns wohlgesonnen, so erleichtert es den Aufstieg. Doch heute werden wir rasten und ausruhen, damit wir morgen mit frischen Kräften den Aufstieg beginnen können.
So rasteten sie und ließen den Abend ruhig ausklingen.
Am nächsten Morgen ging es dann an den Aufstieg… puh… das war wirklich anstrengend, doch Nashashuk freute sich, denn je höher sie kamen, desto weiter konnte er das Land überblicken. Wow… war das ein Anblick!
Er stellte viele Fragen zu dem was er erblickte und alle gaben ihm bereitwillig Antwort. Sie erklärten ihm jede Pflanze, jeden Baum und alles was es nur zu sehen gab. So lernte er das Land und die Vegetation kennen.
Die Elfen hatten wirklich ein umfassendes Wissen was die Vegetation und das Land betrafen und sie teilten dieses bereitwillig mit ihren neuen Freunden.
Am Abend erklärte die Fee anhand der Sterne das Universum und wie die Sterne und der Mond einem den Weg weisen können.
Sie erklärte dem kleinen Hengst den Unterschied von Astronomie und Astrologie, den Mond, die Sonne, die Sterne und Planeten.
Sie sagte, dass die Astrologie immer wieder mit der Astronomie verwechselt wird. Dabei haben die beiden so gut wie nichts miteinander zu tun!
Denn Astrologie ist keine Wissenschaft – sie beschäftigt sich mit der Sterndeutung. Astrologen glauben, dass sie aus der Stellung der Sterne Näheres über die Zukunft erfahren können.
Die Astronomie ist eine Wissenschaft, die sich mit der Erforschung des Weltalls beschäftigt.
Die Erde wird umhüllt von einer Atmosphäre. Als Atmosphäre wird die Gashülle bezeichnet, die einen Planeten umgibt. Im Fall der Erde ist damit die Lufthülle gemeint.
Und eine Galaxie besteht aus Millionen oder sogar Milliarden von Sternensystemen, die um das Galaxiezentrum kreisen. Wie viele Galaxien es im All gibt, weiß keiner genau, doch es sind sehr, sehr viele.
Der Mond ist der ständige Begleiter unserer Erde. Am Nachthimmel wirkt er so groß wie die Sonne. Doch das täuscht nur, denn der Mond ist nämlich vierhundertmal kleiner als die Sonne. Er wirkt nur so gross, weil die Sonne viel weiter von der Erde entfernt ist und darum kleiner wirkt.
Wenn du dir den Mond genau anschaust, dann sieht es manchmal aus, als hätte er ein Gesicht. Doch was du siehst sind eine Reihe dunkler Flecken. Das sind die einzelnen Täler und Gebirge auf dem Mond.
Der Mond ändert ständig seine Gestalt. Manchmal kannst du ihn gar nicht sehen, manchmal sieht er aus wie eine Sichel und manchmal siehst du ihn als große, runde Scheibe.
Der Mond umkreist einmal im Monat die Erde und diese umkreist die Sonne. Dabei steht der Mond immer in einem anderen Winkel zu Erde und Sonne und wird vom Sonnenlicht immer wieder unterschiedlich beschienen.
So entstehen die einzelnen Mondphasen. Bei Vollmond scheint die Sonne direkt auf den Mond, der dann kreisrund aussieht.
Wandert der Mond weiter um die Erde, wird er nur noch von der Seite beschienen und sieht – je nach Position zur Sonne – wie eine breitere, oder eine schmalere Sichel aus.
Wenn gar kein Sonnenlicht mehr auf die uns zugewandte Seite fällt, ist er von der Erde aus gar nicht mehr zu sehen.
Der Mond nimmt also gar nicht ab und zu. Er behält immer die gleiche Größe. Sein Aussehen verändert sich nur durch die unterschiedliche Sonneneinstrahlung.
Es kann jedoch auch eine Mondfinsternis geben. Sie kann es nur bei Vollmond geben. Denn nur dann befinden sich die Sonne, die Erde und der Mond auf einer Linie. Der Mond steht also – von der Sonne aus gesehen – genau hinter der Erde. Das ist jedoch keine Besonderheit, denn wir haben ja alle 28 Tage Vollmond. Nur wenn sich der Mond genau im Schatten der Erde befindet, ist von der Erde aus eine Mondfinsternis zu beobachten. Das passiert nicht oft.
Der Begriff “Mondfinsternis” ist ein wenig verwirrend, denn der Mond verfinstert sich nicht, sondern leuchtet in einem magischen Rot.
Denn wenn der Mond im Kernschatten der Erde liegt werden die Sonnenstrahlen von der Atmosphäre der Erde zerstreut und so entsteht – wie auch beim Sonnenuntergang – das rote Licht auf der Mondoberfläche.
Somit hatte Nashashuk einen anschaulichen Unterricht.
Auf all seine wissbegierigen Fragen hatten sie eine Antwort mit Erklärung für ihn.
So erklärten sie ihm auch die Erde mit ihren Gezeiten.
Leben kann nur unter bestimmten Voraussetzungen entstehen. Es darf nicht zu kalt sein, aber auch nicht zu warm. Wasser muss in großer Menge vorhanden sein. Und die Atmosphäre muss die richtige Mischung aus Stickstoff und Sauerstoff enthalten. All diese Voraussetzungen erfüllt nur ein Planet – Unsere Erde.
Das war aber nicht immer so. Erst im Laufe von Millionen von Jahren hat sich die Atmosphäre der Erde so entwickelt, dass Leben entstehen konnte.
Die Erde ist der einzige bekannte Himmelkörper auf dem Leben möglich ist. Deshalb wird sie auch als “Mutter Erde” bezeichnet.

Hier geschieht es auch schon mal, dass plötzlich große Teile überschwemmt wurden, die kurz vorher noch ganz trocken waren – das liegt an den Gezeiten – Ebbe und Flut.
Auf der Erde bewirkt die Schwerkraft, dass wir am Boden bleiben und nicht schwerelos sind. Die Schwerkraft bewirkt aber auch, dass sich Mond und Erde gegenseitig anziehen.
Diese Anziehung wirkt sich vor allem auf das Wasser der Ozeane aus. Die Schwerkraft bewirkt, dass das Meer auf der mondzugewandten Erdseite vom Mond angezogen wird – dann ist die Flut da. Diese Anziehungskraft ist so stark, dass sie sich selbst auf der gegenüberliegenden Seite der Erde noch schwach bemerkbar macht.

Die Elfen waren erfreut, wie wissbegierig der kleine Hengst doch war und sie glaubten, dass wenn er eines Tages die Herde leiten würde, dann wäre er ein guter Führer.
So vergingen die folgenden drei Tage sehr schnell und endlich waren sie auf der anderen Seite des grossen Spaltes angelangt.
Hier war es ganz anders als im Wald und auf der anderen Seite… es gab Wiesen so weit das Auge reichte, wenig Wald, dafür Wasser und Wiesen mit vielen bunten Blumen.
Nashashuk lief los, er rannte, schmiss die Beine in die Luft und wieherte vor Freude…. wie schön es hier war und wie herrlich es duftete.
Als er sich ausgetobt hatte, lief er zurück zu den Anderen, die ihm belustigt zusahen.
Man, ist das aber schön hier. So bunt und leuchtend und es riecht so gut. Was flattert denn dort durch die Luft? Sind das andere Feen?
Linumal lachte und meinte, dass seien Schmetterlinge.
Schmetterlinge gibt es in allen Farben und vielen verschiedenen Mustern.
Oh, ach so… na dann wünsche ich mir, dass wir bald eure Familien treffen…
Und deine Herde, dass ist erst einmal wichtiger, denn deine Mutter wartet ja auf dich…
Ja, das ist wohl wahr… stimmte Nashashuk traurig zu.
Sie war ganz allein auf der Lichtung…
Plötzlich sagte Nashashuk… schaut mal dort, dort kommt ein ganzer Schwarm dieser Schmetterlinge!
Ein ganzer Schwarm? Nein, das kann nicht sein, denn sie fliegen nicht in großen Schwärmen!
Doch was ist es dann?
Als der Schwarm näher kam, sah man ein Leuchten, welches den Schwarm umgab… Da rief Linumal aus, das sind Feen! Huhu… hier sind wir… Linumal schwang sich in die Luft und flog einige Loopings vor Freude…. dann flog sie dem Schwarm entgegen.
Die Feen nahmen Linumal freudig in Empfang. Sie umtanzten sie und nahmen sie in ihre Mitte, so als wenn sie verhindern wollten, dass sie wieder verlorenging.

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Gemeinsam flogen sie zurück zu den Wartenden. Linumal stellte sie einander vor. Dann meldete sich eine Fee zu Wort und erzählte, dass die Elfen auf dem Weg zum Gebirge seien und dass sie nicht mehr sehr weit entfernt sind. Hathila und Gorlenas freuten sich über diese frohe Botschaft. Sie fragten die Feen aus, wie viele Opfer es denn gäbe und wie diese Seite aussähe… Die Feen antworteten, dass ihnen nicht bekannt sei, ob es Opfer zu verzeichnen gibt. Sie glaubten, dass dem nicht so sei, denn schlechte Nachrichten würden sich schnell verbreiten. Alle Lebewesen, aus allen Verbänden und Clans seien unterwegs hierher…
Das erfreute alle… bald würden sie wieder vereint sein.
Und die Pferde… fragte Nashashuk… sind sie auch unterwegs hierher?
Ja, und sie sind auf der Suche nach einer tragenden Stute mit silbernen Haar… sie wird seit dem großen Beben vermisst.
Das ist meine Mutter. Sie wurde von der Herde getrennt und hat mich dann auf der anderen Seite auf einer Lichtung geboren. Ich bin auf der Suche nach der Herde.
Und wo ist deine Mutter?
Sie ist verletzt und wartet auf der Lichtung auf mich. Ich soll die Herde zu ihr führen.
Oh, das ist gut so, dann wirst du deine Mutter bald wiedersehen, denn auch die Pferde sind nicht mehr weit. Ich kann jemanden losschicken, um die Pferde zu unterrichten, dass die Stute nicht länger vermisst ist und Hilfe braucht. Dann beeilen sie sich her zu kommen.
Das würdest du für mich tun?
Ja, natürlich. Wir wissen wo die Herde ist und wir können fliegen, so sind wir doch schnell am Ziel.
Oh, das ist aber sehr freundlich, vielen Dank dafür.
So wurde eine Fee zur Pferdeherde geschickt, um die frohe Botschaft kundzutun.
Unterwegs traf sie auch auf die Elfen und Waldwichtel und sie informierte auch diese, dass die Vermissten am Fuße des großen Berges warteten.
Am frühen Abend fanden sich immer mehr am Berge an. Gorlenas, Hathila, Samtan und Linumal hatten ein behagliches Lager errichtet und begrüßten jeden Neuankömmling mit einem heißen Getränk und etwas zu essen. Einige Feuer brannten behaglich und man ließ sich an den Feuern nieder.
Nashashuk freute sich über dieses bunte Treiben und wartete sehnsüchtig auf seine Herde.
Da plötzlich hörte er ein heftiges Donnern… nanu… kommt da ein Gewitter? Aber es ist doch gar nicht windig oder so…
Mit dem Donner kam auch eine große Staubwolke auf sie zu… Nashashuk erschrak im ersten Moment, doch dann sah er sie… die Pferde…

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Sein Herz schlug ihm bis zum Hals, er stellte sich auf die Hinterbeine und wieherte laut einen Begrüßungsgruß.
Die Pferde machten Halt vor ihm und der Leithengst kam auf ihn zu…
Boah… ist er aber schön und kräftig… was für eine imposante Erscheinung!
Hallo Kleiner, wir suchen eine unserer Stuten, ihr Name ist Nahimana. Die Fee sagte uns du bist ihr Sohn.
Ja, Nahimana ist meine Mutter. Ich bin Nashashuk.
Mein Name ist Nayati – Der, der ringt – ich grüße dich lauter Donner, mein Sohn.

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Wie dein Sohn?
Ich bin dein Vater und es freut mich dich kennen zu lernen. Doch sage mir, bist du ganz allein hierher gekommen und wo ist Nahimana?
Sie ist auf der anderen Seite des Gebirges, etwa zehn Tagesreisen von hier entfernt auf einer Lichtung. Sie wurde verletzt und konnte nicht aufstehen. Sie schickte mich los, euch zu suchen. Unterwegs traf ich dann Samtan den Waldwichtel, die Elfen Gorlenas und Hathila und auch eine Fee. Gemeinsam sind wir dann hierher gekommen. Sie sind meine Freunde und haben mir viel geholfen.
Das war sehr nett von ihnen, ich würde sie gerne kennen lernen. Denn es ist nicht selbstverständlich, dass sie einem Pferd helfen. Eigentlich lebt jede Herde für sich…
Ja, das sagten sie mir auch, doch ich habe auf unserer Reise festgestellt, dass wir alle voneinander lernen und uns gegenseitig helfen können. Wäre es nicht gut, wenn es nur noch eine große Herde gäbe?
Wie… nur eine große Herde? Du meinst alle Lebewesen zusammen in einem Verband?
Der Hengst lachte so laut und stampfte mit den Hufen auf den Boden dass es nur so dröhnte… eine Herde…wie soll das denn gehen? Und wer soll der Leithengst sein… vielleicht ein Wichtel?
Da wurde Nashashuk nachdenklich… doch dann kam ihn ein Gedanke.
Er sagte zum Vater, komm ich stelle dich erst einmal vor. Und dann werde ich allen eine Idee erzählen.
Nashashuk begleitete seinen Vater zu seinen Freunden und stellte jeden vor.
Nayati bedankte sich bei ihnen, dass sie Nashashuk so unterstützt haben.
Nashashuk stellte sich auf eine Erhöhung und wieherte laut… alle drehten sich zu ihm um.
Als alle gebannt zu ihm sahen sagte er, wenn auch die Trolle und Gnome hier eingetroffen sind, dann möchte ich euch alle bitten an das große Feuer zu kommen. Ich habe etwas sehr wichtiges mitzuteilen.
In der Menge der Umherstehenden wurde ein Gemurmel laut… einige fragten, was es denn wichtiges gäbe und warum er es nicht gleich sagen würde.
Nein, erst wenn auch die Letzten hier eingetroffen sind!
Dann verließ Nashashuk die Erhöhung und ging zu seinen Freunden. Er zog sich mit ihnen zurück und weihte sie in seinem Plan ein.
Sie hörten ihm zu und befanden seine Gedanken als sehr weise und gut und versprachen ihm, ihn zu unterstützen.
Gut, das wäre also geklärt. Nun müssen wir ein großes Feuer machen und alles vorbereiten, damit es behaglich wird und alle Platz finden.
Während die Fünf emsig arbeiteten, trudelten auch die Trolle und Gnome ein…
Am Abend, der Mond schien schon hell, versammelten sich alle am großen Feuer.
Nashashuk wartete bis alle einen Platz gefunden hatten und bat dann um Ruhe.

Unverständnis

Juli 27, 2013 by  
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Ein ewiges Thema – Der Mensch und die Liebe…

Zwei Menschen – Sie lieben sich…
Zeiten ziehen vorbei…
Dinge geschehen…
Worte werden gesagt…

Zwei Menschen – Zwei Wahrnehmungen…
Was ist richtig – Was ist falsch?
Wer hat Recht – Wer ist im Unrecht?

Zwei Menschen – Zwei Leben…
Viele Erfahrungen – Gute wie Schlechte
Kann man sie vereinbaren?

Verzeih, ich habe Dir weh getan…
Verzeih, ich habe Dich gekränkt…
Verzeih, ich machte Dir Kummer…
Verzeih…
War ich wirklich so schlimm?
Oder war es keine Liebe?

Es tobt ein Kampf – Ein Kampf unter den Gefühlen.
Nach aussen scheint alles ruhig.
Es scheint als sei es vorbei.
Doch dass ist gefährlich…
Kein toben mehr, keine Wut, keine Gefühle werden gezeigt.
Der Rückzug macht sich bereit, denn keiner soll mehr sehen wie es um einen steht.
Wen kann man noch vertrauen?
Kann man sich und seinen Gefühlen noch vertrauen?
Alles zieht an einem vorbei…
Die schönen Tage, die guten Stunden, die schlechten Minuten.
Man möchte sie aufhalten, doch man kann es nicht.
Das macht so hilflos!
Es macht einen klein und ohnmächtig.
Man wünsche sich alles zurück, doch geblieben ist einem nichts.
Der Eine will sich nun finden, doch der Andere hat sich verloren.

Man liebte sich und glaubte man sei glücklich, wenn man nur zusammen sei.
Doch so war es nicht und das macht unglücklich.
Denn plötzlich wurde man nicht mehr beachtet.
Da waren neue Freunde wichtiger geworden.
Nächtelang wachgelegen und an den Anderen gedacht, über Beide als Paar nachgedacht.
Es wurde geschrieben, ja einer wollte kämpfen.
Doch der Andere reagierte gar nicht darauf.
Solch einen Kampf kann man nur verlieren.
Nun ist der Eine wohl glücklich, doch der Andere unglücklich…
Denn da besteht die Liebe nach wie vor.

Sie wollten den Weg des Lebens gemeinsam gehen.
Sie hatten es so schön gemeinsam geplant.
Die Sehnsucht zum Anderen war kaum zu bremsen und man nahm sich an die Hand.
Es wurden schöne Stunden verlebt und einer wollte weiterhin miteinander gehen.
Doch der Andere geht nun einen anderen Weg.
Einen Weg, bei dem man den Partner nicht mehr braucht…

Gedanken kreisen…
Ich – Du – Der Andere…
Ich habe gedacht Du liebst mich…
Ich habe gedacht unsere Liebe hält lange…
Ich habe sogar gedacht unsere Liebe hält eine Ewigkeit!
Ich habe gedacht…
Doch leider habe ich falsch gedacht!

Liebe, was ist das für Dich?
Das wird oft gefragt.
Wie sehr liebst du mich, auch das wird so gefragt.
Doch wenn einer sagt ich liebe Dich über alles.
Und der Partner nie eine Antwort darauf geben kann – Was dann?
Es wurden die Schultern gezuckt, der Kopf geschüttelt – Ja, ich lieb dich halt…

Zwei Menschen – Zwei Leben…
Der eine liebt und obwohl der andere scheinbar nicht lieben kann
Ist die Liebe noch nicht vergangen.

Zwei Menschen – Eine Trennung…
Warum geht sie selten freidlich von Statten?
Wieso bereitet der Eine meist dem Anderen die Hölle?
Das tut so weh und ist nicht zu verstehen.
Vor allem, weil man seinem Partner dieses Verhalten niemals zugetraut hätte.
Warum muss alles zerstört werden?
Wie ist das zu verstehen…?
Und trotzdem ist die Liebe nicht vergangen.
Ok, es ist eine schmerzende Liebe – Ja, Liebe kann so weh tun…
Geschieht es aus schlechten Gewissen, welches man von sich schieben will?
Oder was ist es?
Man lernte sich kennen.
Jeder wusste so gut wie alles vom Anderen…
Und plötzlich wird dieses Wissen negativ verwendet…

Wieviele Menschen haben sich schon all diese Fragen gestellt?
Wieviele Menschen haben sich in Situationen wiedergefunden, die sie nie mehr erleben wollten?
Und wieviele Menschen sind am Unverständnis verzweifelt?

Eure nachdenklich Dagmar Hallerbach

Sinn – sinnlos…

Juli 20, 2013 by  
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Da ist ein Mensch – dieser hat schon viel schlimmes im Leben erfahren müssen.
Doch immer wieder hat dieser Mensch es geschafft, trotz aller schweren Umstände zu überleben.
So lebte dieser Mensch seine Jahre mal gut – mal schlecht, doch immer irgendwie, denn er passte sich sehr an sein Umfeld an – bloss immer alles richtig machen, funktionieren, bloss nichts fordern oder gar mit irgend etwas belasten.

Dann kam für diesen Mensch die Zeit des Glücks und der Liebe…endlich!
Er war glücklich…für eine Zeit…
Denn die alten Muster waren nun nicht mehr richtig, doch woher sollte dieser Mensch das wissen?
Keiner hat es ihm gesagt, also wurde nach den alten Mustern, die ja Strategien zum Überleben waren, gelebt, nur die Liebe litt darunter ging in die Brüche.

Das war für den Menschen kaum auszuhalten – und was dann noch oben drauf kam, das war eine lang verdrängte Vergangenheit.
Nun herrschte nur noch ein Albtraum, im wachen wie im schlafenden Zustand. Und der Mensch wurde schwer krank. Ja, so sehr krank, dass er fast daran gestorben wäre.

Doch mit viel Unterstützung durch Therapie, Freunde und harter Arbeit an der Vergangenheit wurde auch diese Zeit überlebt.
Und nach ein paar Jahren gab es wieder Vertrauen – Vertrauen ins Leben, Vertrauen in Menschen…und 1 besonderer Mensch durfte sogar ganz nah heran kommen.
Dieser eine Mensch lernte den Menschen in einer schweren Zeit kennen und lieben…
Auf beiden Seiten waren Ängste, vor Verletzung, Verlassensangst und Ängste aus der Vergangenheit.

Nun wieder zu dem Menschen um den es hier geht…
Er liess also einen Menschen in sein Herz und wollte nun alles anders und vor allem besser machen.
Durch die Therapie hat sich ja auch vieles verändert – viele alte Muster wurden in gesunde Strategien gewandelt.
Dieser Mensch war viel offener, zeigte Gefühle, redete über Sorgen, Ängste und Probleme…
Und doch war es wieder nicht das Richtige…
Die gleichen Worte, die gleichen Verletzungen, Vorwürfe, nicht reden dürfen…

Ja und nun komme ich zum Titel dieses Beitrages…

Was macht eigentlich noch Sinn im Leben von diesem Menschen oder ist alles einfach nur noch sinnlos?
Gibt es überhaupt eine Antwort auf diese Fragen?
Der Sinn des Lebens – was tun wenn er verloren ist?

Eure nachdenkliche Dagmar Hallerbach

Ich schaue in mein Gesicht…

Februar 27, 2011 by  
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Ich schaue in mein Gesicht
Und ich kann sehen
Dass es zu mir spricht
Warum konnte ich mich nie wehren
Und warum musste ich immer wieder um Gnade flehen
Warum nur hat mich niemandt ernst genommen
Was hätte ich denn sonst noch machen sollen
Ich musste mich immer wieder ergeben
Doch meine Seele wollte nur noch sterben
Die Ängste in meinem Kopf mir auf ewig bleiben
So oft wollte ich einfach vor all dem fliehen
Ihr aber habt mir nie eine Chance gegeben
Mich irgendwie zu wehren
Ich wahr hilflos und stumm
Nicht ein Wort habe ich jemals gesagt
Nur meine Seele hat die Angst herausgeschrien
Ich hatte die Hoffnung auf euer Versagen
Und der Gedanke
Eines Tages werde ich es allen sagen
Doch kommen dann viele schlimme Fragen
Ich lass es lieber
Kann mich einfach nicht überwinden
Ich muss einen anderen Ausweg für mich finden
Warum hat damals keiner meine Qualen wahrgenommen
Nun jedoch habe ich die Angst überwunden
Und ein jeder soll es hören und kann es wissen
Hatte es wirklich alles so lange dauern sollen

Der Weihnachtseinkauf

November 30, 2009 by  
Filed under Gedichte

Nun ist sie wieder da…
Die Zeit des Hetzens und Jagens
Durch die Stadt und Geschäfte
Um die richtigen Geschenke zu kaufen
Doch wo bleibt die Besinnlichkeit
Die bleibt mal wieder auf der Strecke

Hallo Du
Ich bin dir heute begegnet
Ein Gesicht in der Menge
Ein Gesicht unter vielen Anderen
Ich bin dir begegnet
Doch ich habe dich nicht gesehen

Ich habe nicht deine Trauer gesehen
Ich war zu eilig
Ich habe deine Fragen nicht gehört
Ich war zu eilig
Ich habe nicht verstanden dass du Hilfe suchst
Ich war zu eilig

Du warst für mich einfach nur ein Gesicht
Ein Gesicht in der Menge
Und nun bist du verschwunden
Für immer und ewig
Meine Chance dir zu helfen ist dahin
Denn ich war zu eilig

Bitte verzeih!

Der Tod

September 29, 2009 by  
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Der Tod
Unfassbar
Und doch allgegenwärtig

Der Tod
Von Menschen
Gefürchtet, verdammt oder ersehnt
Und doch von niemanden selbst erlebt

Wo Leben ist
Da ist auch Tod
Und immer die Frage
Nach dem Danach

Und die Antwort
Als Mittelpunkt und Kraft des Glaubens
Denn die Lebenden sind unwissend
Und die Toten bleiben stumm

Das Bewusstsein sucht unerbittlich
Unumgänglich und unwiderruflich
Das Ende allen Lebens
Und jeden ereilt das gleiche Schicksal

Hand in Hand schreitend
Mit Alter, Krankheit und Gewalt
Und mit jedem Leben das entsteht
Ist der Tod vorherbestimmt

Früher oder später, aber endgültig
Und wir verstehen den Tod nicht
Weil wir das Leben nicht verstehen
Denn was an den Bausteinen unseres Körpers
Macht das Leben aus?

Was an diesen Atomen
Die existieren seit das Universum entstand
Und ewig fortdauern werden
Im unendlichen Kreislauf

Unser aller Leben und Tod
Unfassbar
Und doch allgegenwärtig

Augen…sagen…

September 18, 2009 by  
Filed under Gedichte

Augen sagen mehr als Worte
So wird es viel zu oft gesagt
Doch ist das wirklich so
Das habe ich mich schon oft gefragt

Denn wenn es wirklich so wäre
Dann hätte sie doch schon längst gesehen
Denn meine Augen sagen ganz deutlich dass
Was sie bis jetzt konnte noch nie verstehen