Ich schaue in mein Gesicht…
Februar 27, 2011 by Dagmar Hallerbach
Filed under Gedichte
Ich schaue in mein Gesicht
Und ich kann sehen
Dass es zu mir spricht
Warum konnte ich mich nie wehren
Und warum musste ich immer wieder um Gnade flehen
Warum nur hat mich niemandt ernst genommen
Was hätte ich denn sonst noch machen sollen
Ich musste mich immer wieder ergeben
Doch meine Seele wollte nur noch sterben
Die Ängste in meinem Kopf mir auf ewig bleiben
So oft wollte ich einfach vor all dem fliehen
Ihr aber habt mir nie eine Chance gegeben
Mich irgendwie zu wehren
Ich wahr hilflos und stumm
Nicht ein Wort habe ich jemals gesagt
Nur meine Seele hat die Angst herausgeschrien
Ich hatte die Hoffnung auf euer Versagen
Und der Gedanke
Eines Tages werde ich es allen sagen
Doch kommen dann viele schlimme Fragen
Ich lass es lieber
Kann mich einfach nicht überwinden
Ich muss einen anderen Ausweg für mich finden
Warum hat damals keiner meine Qualen wahrgenommen
Nun jedoch habe ich die Angst überwunden
Und ein jeder soll es hören und kann es wissen
Hatte es wirklich alles so lange dauern sollen
Halt und Schutz
Februar 3, 2011 by Dagmar Hallerbach
Filed under Gedichte
Deine Hand streicht mir über den Rücken
Weich und zärtlich
Sanfte Schauer ganz tief hinein
Deinen Kopf an meiner Schulter
Heisser Atem berührt mich ganz zart
Ich fühle
Wie du in mich hineinkriechst
Schutz und Wärme suchend
Und gleichzeitig hälst du mich…
Mein Lächeln
November 14, 2010 by Dagmar Hallerbach
Filed under Gedichte
Manchmal wenn es so still ist wie jetzt
So das ich den Flügelschlag eines Vogels hören könnte
Wenn er draussen an meinem Fenster vorbeifliegt
Manchmal wenn es so still ist wie jetzt
In mir kann ich sie spüren…die Blume
Wie sie zu spriessen beginnt aus meiner Wunde
Es kommt vor das ich aus diesem Augenblick erwache
Wie aus einem schönen Traum und ich spüre es
Fast vorsichtig lässt es sich nieder auf meine Mundwinkel
Das was ich verloren zu haben glaubte
Mein Lächeln
Mein wirkliches Lächeln
Schön wie es hineinlächelt in mich
Jeden Winkel ausfüllt
Und wieder hinauslächelt zu den Menschen
Wut
November 13, 2010 by Dagmar Hallerbach
Filed under Gedichte
Gedanken rieseln mir durch die Hände
So wie feiner Sand am Strand
Ich möchte sie in Worte fassen
Doch sie fliehen in ein einziges Gefühl
WUT
Die Sonne, der Mond und die Sterne
Werden wohl das Einzige sein
Was ein Mensch nicht zerstören kann
Denn alles andere kann durch ein Wort, eine Geste
Oder durch eine Tat zerstört werden
Und zurück bleibt die
WUT
Eingesperrt
Oktober 30, 2010 by Dagmar Hallerbach
Filed under Gedichte
Es ist als würde ich schreien
Und ich versuche mich zu befreien
Doch ich sitze in meinem selbstgebauten Gefängnis
Um mich herum ist nichts als Finsternis
Ich komme nicht mehr weiter und vor mir steht
Eine unendlich hohe Leiter
Der Herbst ist da, eigentlich doch wunderbar
Alle um mich herum lachen
Nur ich beschäftige mich mit immer den selben Sachen
Das Nichtessen ist in meinen Gedanken
Ich versuchte bisher vergebens
Mich davon loszubinden
Und mein eigenes Ich endlich wieder zu finden
Verliebt sein
Oktober 29, 2010 by Dagmar Hallerbach
Filed under Gedichte
Herumirren
Suchen nach einem Gefühl
Ein Gefühl
Bei dem das Herz schneller schlägt
Bei dem es einem durch und durch geht
Ein Gefühl
Bei dem man nicht mehr klar denken kann
Bei dem man nicht mehr Herr seiner Sinne ist
Ein Gefühl
Bei dem man auf Wolken schwebt
Bei dem man in einer rosaroten Welt lebt
Ein Gefühl
Das einem die Angst vor dem Ungewissen nimmt
Das einem den Glauben an die Zukunft schenkt
Ein Gefühl
Das einfach wunderschön ist
Das einfach unbeschreiblich ist
Es gibt nur ein Wort dafür
Das wir niemals vergessen sollten
Verliebt sein
Totale Verzweiflung
Juli 31, 2010 by Dagmar Hallerbach
Filed under Gedichte
Totale Verzweiflung – schwere Depressionen
Nur Totenstille – kein Wort – kein Ton
Graue Tage – umhüllt von Dunkelheit
Keine Motivation – nur noch Lustlosigkeit
Perfektionismus – zu hohe Ansprüche
Unterdrückung eigener Bedürfnisse – zu sehr unter Druck gesetzt
Wut nur auf mich gehetzt
Erwachen – ohne Sinn aufstehen
In der Nacht – mit Angst schlafengehen
Jeden Tag auf’s neue versagen
In der Nacht mit Albträumen plagen
Tage werden länger – der Brustkorb immer enger
Schönen Zeiten sind lange schon dahin – macht das Leben so noch Sinn
Die Antwort darauf weiß nur ich
Eine Frau – in tiefer Melancholie
Steht an der Kante im 20-sten Stock
Viele werden meinen das sei paradox
Da sie hier oben Freude ausstrahlt
Ihren Abschied mit einem Lied untermalt
Schließt sie die Augen – schaut nach unten
Mit den Gedanken hier zu haben Frieden gefunden
Der finstere Geselle
Juli 30, 2010 by Dagmar Hallerbach
Filed under Gedichte
Du hast mir die Kraft gestohlen und mich meines Herzens beraubt
Du hast mich eingefangen und mir meine Seele entführt
Du finsterer Geselle warum habe ich dir nur jemals vertraut
Ich habe mich aufgegeben und dir vertraut
Du hast mir Versprechungen gemacht
Du finsterer Geselle all meiner Gefühle wurde ich beraubt
Nie wieder werde ich vertrauen dir
Die Hoffnung verblasst und das Herz steht still
Du finsterer Geselle denn nun bin ich der wahre Experte in mir
Erkenntnis überkommt mich und ich fühle die Wärme des Lichts
Am Ende des Tunnels sehe ich stehen mein eigenes Ich
Du finsterer Geselle bitte stirb und mich bekommst du nicht
Morgengrauen
Juli 24, 2010 by Dagmar Hallerbach
Filed under Gedichte
Wieder einmal hatte ich eine schlaflose Nacht
Voll von Angst und Tränen mit ihrer gesamten Macht
Und niemand war da mit dem ich hätte können reden
Nur dem Gefühl der Einsamkeit war ich voll und ganz ergeben
Der Schmerz raubte mir die Luft und machte das Atmen mir schwer
Er fraß sich tief in meine Seele und meinem tränenreichem Meer
Ein Meer aus Tränen doch sie erleichterten mich nicht
Sie brannten wie Feuer und vernebelten mir lediglich die Sicht
Nur langsam färbte sich der Himmel im Morgenlicht
Doch nicht einmal dieser hatte Wärme übrig für mich
Er weinte und leidete und mir wurde ganz flau
Der Morgen war neu und doch schon alt und grau
Wieder beginnt ein schwerer Tag für mich
Mit der ewigen Suche nach Wärme und Zuversicht
Der Lebensmut
Juli 24, 2010 by Dagmar Hallerbach
Filed under Gedichte
Ich habe wieder einmal all meinen Lebensmut verloren
Den Mut einen weiteren Schritt zu gehen
Mir wäre es lieber ich sei niemals geboren worden
Denn ich habe in meinem Leben schon zuviel Leid gesehen
Immer wieder habe ich an Besserung geglaubt
Und auch Hoffnung in jeden neuen Tag gegeben
Doch ich wurde immer wieder genau dieser Hoffnung beraubt
Kann es für mich wirklich noch eine Hoffnung geben
Andere mögen reich bedacht worden sein
Mit Mut, Weisheit, Liebe und Hoffnung
Doch mein Herz schreit auf vor lauter Pein
Und so ist für mich das Leben nur noch Hohn
Mir fehlt es an Stärke und auch an Weisheit
Es fehlt mir an Liebe und auch an Lebensmut
Wann erlange ich endlich meine lang ersehnte Freiheit
Denn erst dann wäre alles wieder für mich im Lot
Doch ich habe wieder einmal all meinen Lebensmut verloren
Um den nächsten Tag zu überstehen
Doch bin ich in dieses Leben geboren worden
Und muß nun schauen wie es mit mir weitergeht



Mein Name ist Dagmar Hallerbach. Meine Leben war recht turbulent und ich verarbeite vieles in Form vom Schreiben. Ich schreibe Kurzgeschichten, Märchen und Gedichte. Diese spiegeln meine Gefühle und meine Gedanken wieder. Das erdet mich und meine Gedanken werden sortiert.