Terror

Juli 31, 2010 by Dagmar Hallerbach  
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Ein neuer Tag beginnt und der Mensch zur Arbeit geht so wie jeden Tag
Ein Leben wie man es kennt und eigentlich auch mag

Da sitzt er an seinem Arbeitsplatz und träumt so vor sich hin
Als plötzlich der schlimmste Albtraum für die Menschheit hier beginnt

Ein Terroranschlag auf die Zwillingstürme und tausende die in Amerika leben
Schnell sind die Retter vor Ort und mancher lässt dort auch sein Leben

Alle laufen aufgescheucht herum um dem Anschlag zu entkommen
Die Blicke der Menschen sind verschleiert von Tränen und die Sinne sind benommen

Ein jeder sucht nach Überlebenden in den vielen Trümmern
Doch nach geraumer Zeit will jede Hoffnung hier verkümmern

Es waren unendliche Schrecken an diesen einem Tag
So dass man nur noch sich vor neuem Terror verstecken mag

Tausende von Menschen haben hier einen Lieben verloren
Und doch ist nach dem Anschlag auch wieder neue Hoffnung geboren

Denn das Leben das muss schliesslich weitergehen
Uns so strebt man nach neuem Wohlergehen

Viele wollen Rache nehmen und ziehen in den Krieg
Doch kann das nicht sein der Weg denn es besteht kaum Hoffnung auf den Sieg

Nur wieder viele Menschen werden hier ihr Leben lassen
Hört doch endlich auf euch so sehr zu hassen

Vieles wird nun wieder aufgebaut
Doch die Angst vor neuem Terror in uns graut

Die Völker wollen doch nur Frieden
Und darum muss das Misstrauen endlich schwinden

Damit die Erde blühen kann reicht euch endlich die Hand
Und so der Krieg dann ein für alle Male wird verbannt

Solange noch Kriege hier auf Erden drohen
Kann kein Mensch finden hier die gewünschte Ruh

Der Zukunft entgegen

Mai 18, 2010 by Dagmar Hallerbach  
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Ich verlasse mein Gefängnis
Den Körper in dem ich einst gefangen war
Und ich fliege zu den Sternen
Zu meinen Träumen
Zu meinen Wünschen
Und zu meinen Sehnsüchten
Die ich einst verloren habe
Ich fliege meiner Zukunft entgegen

Gegen den Strom

Mai 18, 2010 by Dagmar Hallerbach  
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Schon lange schwimme ich gegen den Strom
Doch je heftiger man versucht
Mich nach unten zu ziehen
Desto kräftiger werden meine Züge…

Sein oder Nicht sein…

Oktober 4, 2009 by Dagmar Hallerbach  
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Wer bin ich schon und warum überhaupt

Ich weiß es kaum noch

Bin ich denn überhaupt

Oder ist das alles wieder einmal nur ein böser Traum

Wenn ich aber doch bin

Gibt es denn dann auch für mich eine Zukunft
Vielleicht schon

Sagt mir zumindest mein Rest von Vernunft

Für diese Zukunft lohnt es sich aber nicht

Sagt mir mein so verbittertes Herz

Auch die Zukunft ist irgendwann einmal Vergangenheit

Und die war bisher doch nur Leid

Die Vergangenheit ist das

Was meine Zukunft so sehr bestimmt und prägt

Und zwar so lange wie mein verletztes Herz noch weiter schlägt
Und ich will nicht mehr sein die Eine

Die nur noch mehr Leid erträgt

Das „Sein” ist der Moment zwischen der Zukunft und der Vergangenheit

Und „Nicht sein” beginnt wenn keine Zukunft mehr verbleibt
Willst ich „Sein” oder lieber „Nicht sein”

Das ist hier nun die Frage
Wird mein „Sein” auch in Zukunft nur noch eine ewige und große Plage sein

Die Zukunft ist ungewiss und eigentlich niemals so dunkel vorherbestimmt

Und sie ist nicht das

Was dein verletztes Herz so ängstlich wahrnimmt
Sag ist das „Nicht sein” denn wirklich die bessere Wahl

Nur um zu entrinnen einer völlig ungewissen und zukünftigen Qual
Du nimmst dir selbst die Chance auf das wonach du dich doch so sehr sehnst

Das du dich irgendwann einmal voll Vertrauen an einen lieben Menschen anlehnst

Die Zukunft liegt in deiner Hand

Und ist das was du aus ihr zu schaffen vermagst
Schiebe es nicht auf die Vergangenheit

Das du dich heute nicht dazu wagst

Denn nicht die Vergangenheit sondern du selber stehst dir heute im Wege

Man hat dich tief verletzt in deiner jungen Seele

Doch lasse es bitte nicht zu

Dass es auch noch deine Zukunft bestimmt
Wer soll denn dann noch an dich glauben

Wenn du dich selber aufgibst
Du hast Angst vor der Zukunft aufgrund des Schmerzes deiner Vergangenheit

Doch siehst du es wirklich nicht in deiner grenzenlosen Blauäugigkeit
Den heutigen Schmerz fügst du dir ganz allein zu

Und du übst den Hass aus der Vergangenheit

An deiner Seele und an deinem Körper aus
Du versteckst dein “Ich” und spielst nach außen die Starke und Selbstbewusste

Du setzt ein Lachen auf

Wenn dir eigentlich bitterlich zum Weinen ist

Du ekelst dich vor deinem Körper und verweigerst ihm darum die Nahrung

Und du beruhigst den Schmerz deiner Seele mit Selbstverletzung

Was aber nur neue Narben mit sich bringt
Du selbst vergehst doch innerlich geradezu vor Einsamkeit

Doch du versagst deiner Seele jegliche Nähe oder gar Zärtlichkeit

Wann verweigerst du deinem wirklichem “Ich” nicht mehr die Gewalt über sich selbst
Wann gibst du dir endlich Frieden und kommst zu dieser Einsicht
Denn erst dann wirst du sehen das in deiner Zukunft ist auch Licht!

Mein Leben…

Oktober 3, 2009 by Dagmar Hallerbach  
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Das bin ich…

Mein Leben ist wie ein Puzzle
Teilchen um Teilchen fügt es sich zusammen

Angst ist wie ein harter grosser Stein
Sie zerstört alles

Meine Ausstrahlung ist wie eine Blume
Mal aufgeblüht und mal verwelkt

Meine Ekel ist wie eine Schlammlawine
Dreckig und sie überdeckt alles

Meine Freude ist wie ein billiges Parfum
Erst intensiv dann aber schnell verflogen

Meine Gedanken sind wie ein Karussell
Drehen sich ständig nur im Kreis

Mein Gesicht ist wie eine Sonnenblume aus Plastik
Es bewahrt den Schein

Mein Hass ist wie ein spitzer  Pfeil
Er durchbohrt  alles

Meine Körper ist wie ein Diamant
Mal eckig und kantig und mal rund geschliffen

Mein Leiden ist wie der Himmel
Grenzenlos weit

Meine Liebe ist wie mein Körper
Mal zuviel und mal zuwenig

Mein Selbstbewusstsein ist wie ein Geier
Gierig und drohend fliegt es über mir

Meine Selbstsicherheit ist wie ein geknackter Tresor
Kaputt

Mein Selbstvertrauen ist wie Wasser
Dünn und durchsichtig

Mein Selbstwertgefühl ist wie eine Kerze
Jederzeit und leicht zu löschen

Meine Traurigkeit ist wie ein Damm
Bricht sie einmal durch gibt es eine Überschwemmung

Meine Wut ist wie Feuer
Einmal entfacht ist sie unkontrollierbar

Ja…das bin ich…

Der Tod

September 29, 2009 by Dagmar Hallerbach  
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Der Tod
Unfassbar
Und doch allgegenwärtig

Der Tod
Von Menschen
Gefürchtet, verdammt oder ersehnt
Und doch von niemanden selbst erlebt

Wo Leben ist
Da ist auch Tod
Und immer die Frage
Nach dem Danach

Und die Antwort
Als Mittelpunkt und Kraft des Glaubens
Denn die Lebenden sind unwissend
Und die Toten bleiben stumm

Das Bewusstsein sucht unerbittlich
Unumgänglich und unwiderruflich
Das Ende allen Lebens
Und jeden ereilt das gleiche Schicksal

Hand in Hand schreitend
Mit Alter, Krankheit und Gewalt
Und mit jedem Leben das entsteht
Ist der Tod vorherbestimmt

Früher oder später, aber endgültig
Und wir verstehen den Tod nicht
Weil wir das Leben nicht verstehen
Denn was an den Bausteinen unseres Körpers
Macht das Leben aus?

Was an diesen Atomen
Die existieren seit das Universum entstand
Und ewig fortdauern werden
Im unendlichen Kreislauf

Unser aller Leben und Tod
Unfassbar
Und doch allgegenwärtig

Momente

September 22, 2009 by Dagmar Hallerbach  
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Es gibt Momente in meinem Leben

Da lebe ich einfach so vor mich hin

Ich tue Dinge
Ohne zu wissen wofür ich sie tue

Ich lache
Obwohl mir nicht zum Lachen ist

Ich bin traurig
So ganz ohne Grund

Ich bin auf der Suche nach etwas
Woran ich mich festhalten kann
Doch ich finde nichts

Ich möchte frei sein
Laufen und alles hinter mir lassen
Doch bin ich gefangen
Im Hier und Jetzt

Ich sehe aus dem Fenster
Und meine Stimmung
Hat die Farbe der Wolken
Trostlos und grau

Doch dann schaue ich auf
Und erblicke einen Sonnenstrahl
Und mir wird klar
Es sind nur Momente
Nur schnelle Gedanken

Ich will auch nicht im Selbstmitleid ertrinken
Sondern ich will leben
Auch wenn es mir manchmal so sinnlos erscheint

Meine Seele

September 6, 2009 by Dagmar Hallerbach  
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Meine Seele ist heute wie eine vom Wind dahingetriebene Coladose
Sie stösst an jeden Stein steht aber immer wieder auf
Fragt man sie wohin sie will schüttelt sie nur den Kopf
Fragt man sie woher sie kommt ergiesst sie schluchzend ein paar Tropfen
In die Pfützen in denen sie sich spiegelt
Damit das Glück für sie grösser wird

Es regnet und Wolken ziehen am Himmel
Und in meinem Zimmer
Kullern kleine lachende Tropfen
In mein Herz und vereinen sich
Zu einem grossen und warmen Lächeln

Und noch ein paar Gedanken

August 31, 2009 by Dagmar Hallerbach  
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Ich fühle mich wie ein Schmetterling dessen Flügel zerrissen sind

Eine leichte Umarmung erscheint wie die schwache Erinnerung an einen Traum

So flattere ich hilflos davon um den weiten Himmel zu entgehen

Hey du schäfchenwolkiger blauer Himmel

Lasse dich fangen und komme in mein Gedicht

Komme ganz allein und nur für mich

Es gibt doch so viele Wege zu dir

Einfache lange beschwerliche oder die mit den vielen Türen

Doch ich habe wohl mal wieder nur den Notausgang erwischt

Und so schwebe ich ohne Halt

Nichts stützt mich und nichts ist mehr von Bestand

Nur ich bin und ich werde immer bei mir sein

So sitze ich da und weiss nicht ob ich überhaupt noch bin

Ich weiss ich denke doch meine Gedanken sind längst schon verweht

Verweht und vorbei für eine Ewigkeit und doch nur für ein Augenzwinkern

Gedanken

August 29, 2009 by Dagmar Hallerbach  
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Du bist nicht mehr dein Anfang
Und du bist noch nicht dein Ende
Du bist etwas dazwischen
Doch egal wie es ist nenne es Leben

Ein Hauch von Wärme in kalten Zeiten
Ein Tropfen Fülle in leeren Zeiten
Eine Hand voll Glük bei Traurigkeit
Und bald wird der Traum zur Wirklichkeit

Du hast so viele Träume
Doch wird ein Traum zur Wirklichkeit
Dann wünscht du dir
Dass die Wirklichkeit besser ein Traum geblieben wäre

Nicht alle Menschen sind glücklich
Auch wenn sie so erscheinen
Und so werde auch ich noch oftmals lachen
Nur um nicht zu weinen

Und ich muss nun versuchen
Mit meinen Gefühlen zu leben
Und mich nicht weiterhin
Von meinen Gefühlen leben zu lassen.

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