Und noch ein paar Gedanken
August 31, 2009 by Dagmar Hallerbach
Filed under Gedanken
Ich fühle mich wie ein Schmetterling dessen Flügel zerrissen sind
Eine leichte Umarmung erscheint wie die schwache Erinnerung an einen Traum
So flattere ich hilflos davon um den weiten Himmel zu entgehen
Hey du schäfchenwolkiger blauer Himmel
Lasse dich fangen und komme in mein Gedicht
Komme ganz allein und nur für mich
Es gibt doch so viele Wege zu dir
Einfache lange beschwerliche oder die mit den vielen Türen
Doch ich habe wohl mal wieder nur den Notausgang erwischt
Und so schwebe ich ohne Halt
Nichts stützt mich und nichts ist mehr von Bestand
Nur ich bin und ich werde immer bei mir sein
So sitze ich da und weiss nicht ob ich überhaupt noch bin
Ich weiss ich denke doch meine Gedanken sind längst schon verweht
Verweht und vorbei für eine Ewigkeit und doch nur für ein Augenzwinkern
Gedanken
August 29, 2009 by Dagmar Hallerbach
Filed under Gedanken
Du bist nicht mehr dein Anfang
Und du bist noch nicht dein Ende
Du bist etwas dazwischen
Doch egal wie es ist nenne es Leben
Ein Hauch von Wärme in kalten Zeiten
Ein Tropfen Fülle in leeren Zeiten
Eine Hand voll Glük bei Traurigkeit
Und bald wird der Traum zur Wirklichkeit
Du hast so viele Träume
Doch wird ein Traum zur Wirklichkeit
Dann wünscht du dir
Dass die Wirklichkeit besser ein Traum geblieben wäre
Nicht alle Menschen sind glücklich
Auch wenn sie so erscheinen
Und so werde auch ich noch oftmals lachen
Nur um nicht zu weinen
Und ich muss nun versuchen
Mit meinen Gefühlen zu leben
Und mich nicht weiterhin
Von meinen Gefühlen leben zu lassen.
Der Mensch
August 25, 2009 by Dagmar Hallerbach
Filed under Gedichte
Die Nord- und Ostsee liegen im Sterben
Und auch dem Wald droht das Verderben
Die Flüsse und Seen werden verseucht
Uns so manches Tier um sein Überleben keucht
Viele Pflanzen sind vom Aussterben bedroht
Und auch die Sonne und der Regen haben ihre Not
So frage ich mich nun
Wann hat der Mensch sich selbst vernichtet
Er betreibt es doch mit Eile
Und auf nichts wird dabei verzichtet
Futurina und die Zukunft
August 25, 2009 by Dagmar Hallerbach
Filed under Märchen
Futurina ist am Grund des unendlich, hoffnungslosen Meeres.
Da sitzt sie nun und ist am verzweifeln.
Wie soll es nur weitergehen?
Sie hat alle verloren was ihr einmal wichtig und lieb war.
Sie ist verzweifelt, verwirrt, so viele verschiedene Gefühle spürt sie in sich, und eine fast unzähmbare Angst ist da.
Angst wieder zu vertrauen, Angst vor Nähe und Bindungen.
Doch eigentlich möchte sie genau das. Sie möchte Nähe zulassen können, und vertrauen können.
Sie weiß sie muß sich entscheiden.
Will sie kämpfen für ein Leben in der Zukunft, oder aber wird sie hier in der Finsternis ausharren?
Die Gedanken springen hin und her; was hält die Zukunft für sie bereit?
Sie überlegt was sie früher einmal für ihre Zukunft geplant hatte. Es gab so viel was sie noch vor hatte.
Hat sie all ihre Pläne in die Tat umsetzen können?
Hat sie alles erreicht was sie erreichen wollte?
Die Antwort darauf ist eigentlich ganz einfach!
Nein, sie hat längst nicht all ihre Vorhaben in die Tat umsetzen können.
Es gibt noch viele schöne Dinge die sie noch erleben möchte.
Ja, sie möchte arbeiten; mit ihrer Arbeit kann sie anderen Menschen helfen und sie auf ihren Weg begleiten.
Sie möchte auch wieder Tiere um sich haben; denn im Umgang mit den Tieren findet sie Ruhe und Gelassenheit.
Es gibt auch noch viele Länder und Orte die sie gerne noch erkunden möchte.
Wenn sie es sich recht überlegt, dann gibt es noch eine Menge guter Dinge die die Zukunft für sie bereit hält.
Ach ja, das Leben ist ganz schön kompliziert.
Und da es eigentlich kompliziert genug ist, bleibt einem manchmal nichts anderes übrig als einfach das Einfache zu tun; Entscheidungen treffen.
Ja, die Entscheidung ist gefallen!
Futurina will leben, endlich wieder richtig leben!
Sie weiß es wird nicht immer leicht sein, doch sie will es schaffen; sie will es wirklich.
Und aufgrund ihrer Erfahrungen weiß sie im tiefen Inneren auch, das sie den Willen und die Kraft dafür hat. Vielleicht braucht sie hier und da etwas Unterstützung, aber das ist auch okay so, sie muss nicht immer alles allein schaffen.
Wenn ihr Unterstützung und Hilfe angeboten wird, wird sie diese dankbar annehmen.
Futurina sammelt all ihre in den Hintergrund getretenen Kräfte und stößt sich vom Grund des Meeres ab in Richtung Oberfläche.
Auf dem Weg nach oben kommen ihr hier und da ein paar Lichtstrahlen entgegen welche durch die Dunkelheit dringen.
Sie schwimmt dem Licht entgegen.
An der Oberfläche angekommen lässt sie sich ein wenig vom Wasser tragen um wieder zu Kräften zu kommen.
Sie schaut sich verwundert um während sie auf dem Meere treibt. Es ist so hell und klar um sie herum.
Und siehe da, dort hinten am Horizont da ist eine Insel.
Wieder zu Kräften gekommen schwimmt sie mit kräftigen Zügen an Land.
Nur ein paar Meter noch dann wird Futurina endlich wieder festen Boden unter ihren Füßen spüren.
Vorsichtig, Schritt für Schritt geht sie in Richtung Strand. Sie ist noch etwas ängstlich, was wenn es Treibsand ist?
Mutig geht sie weiter. Nach ein paar Schritten wird ihr klar das sie festen Boden unter ihren Füßen spürt.
Erleichtert gelangt sie an den Strand.
Neugierig schaut sie sich um.
Alles ist freundlich, grün und die Luft ist erfüllt von Vogelstimmen.
Eine Vielzahl von Vogelstimmen nimmt sie wahr und viele, bunte Schmetterlinge schwirren durch die Luft.
Wie eine Verdurstete saugt Futurina all das in sich auf. Den Vogelgesang, die Sonnenstrahlen auf ihrer Haut und eine Ruhe breitet sich in ihr aus.
Wie schön es hier ist, so hell und warm, nicht so dunkel und kalt wie am Meeresboden.
Futurina setzt ihren Weg fort die Insel zu erkunden.
Auf ihrem Weg begegnet sie Menschen.
Es sind gute Menschen. Sie bieten Futurina Hilfe und Unterstützung an für ihren Weg zurück in ein gutes und erfülltes Leben.
Futurina nimmt diese Hilfe erfreut und dankbar an. Sie spürt sie ist nicht allein und stellt dabei fest, das ihre verloren geglaubten Kräfte in sie zurückkehren.
Futurina fühlt sich nun gestärkt für ihren Weg und setzt ihn fort.
Während sie noch einmal über alles nachdenkt kommt ihr plötzlich ein Gedanke.
Ach, das Leben kann schon schön sein!
Gemeinsam mit ihren Helfern arbeitet sie an einem Schlachtplan, damit sie all die guten Vorhaben ohne Angst in die Tat umsetzen kann.
Futurina holt sich noch einmal die Zeit am Meeresboden zurück.
Wenn sie jetzt darüber nachdenkt, dann war die Zeit dort unten auch von Nutzen.
Denn hier wurde ihr gezeigt, das auch sie wichtig ist und das auch sie es wert ist zu leben, gut und glücklich zu leben.
Und die Zeit nach ihrer Entscheidung?
Sie ist anstrengend gewesen aber trotzdem gut.
Es wird auch weiterhin nicht immer leicht sein, doch Futurina will den Weg in ein erfülltes Leben meistern, mit allen Höhen und Tiefen den dieser für sie bereit hält.
Es ist gut das sie sich für diesen Weg entschieden hat.
Futurina fühlt eine große Erleichterung in sich, eine Leichtigkeit die man kaum mit Worten beschreiben kann.
Nun freut sie sich auf ihre bevorstehende Wanderung in die Zukunft!
Ich danke euch – Meinen Freunden
August 24, 2009 by Dagmar Hallerbach
Filed under Gedanken
Ihr akzeptiert mich so wie ich bin
Mit meinen guten und meinen schlechten Seiten
Ihr ahnt ja gar nicht
Was es für mich bedeutet
Mit Euch zusammen zu sein
Zu spüren
Das Ihr mich gern habt
Der Eine etwas mehr
Der Andere etwas weniger
Aber alle irgendwie
Es stärkt mir mein Selbstbewußtsein
Und gerade daran fehlt es mir noch sehr
Je öfter ich mit Euch
Meinen Freunden zusammen bin
Um so stärker werde ich
Ich kann alle Tiefen meistern
Denn ich weiß
Ihr helft mir!
Und dafür danke ich Euch
Freunde
August 24, 2009 by Dagmar Hallerbach
Filed under Gedanken
Ich wurde in ein Loch getrieben
In ein tiefes und schwarzes Loch
Ich war die kleine graue Maus
Ich sah auch die Sonne nicht
Und erlebte nicht das Glück auf Erden
Doch dann kamen sie – die Freunde
Sie lockten mich mit ihrer Wärme
Aus meinem dunklen Loch
Sie zeigten mir die Schönheiten dieser Erde
Und machten mich glücklich
Ich blühte wieder auf wie eine schöne Rose
Eine Rose nach Entfaltung strebend
Und zum herrlichen Erblühen bestimmt
Überwindet sie beklemmende Schatten
Eine warme Berührung vertraut und verwirrend zugleich
Ab jetzt gehen wir gemeinsam durch das Leben
Glücklich und frei uns gegenseitig unsere Freundschaft gebend
Wir ergänzen und stärken uns wir brauchen und halten uns
Meine Freunde und ich
Danke dass es Euch für mich gibt
Gute Freunde
August 24, 2009 by Dagmar Hallerbach
Filed under Gedanken
Gute Freunde sind selten
Denn es ist schwer ein wirklich guter Freund zu sein
Du mußt im richtigen Moment…
…reden oder schweigen
…bestimmt oder geduldig sein
…schenken und danken
…auch lieben und entsagen
In jedem Moment aber mußt Du zu Deiner Freundschaft stehen
Denn Freunde finden ist leichter als Freunde bleiben
Denn auch Freunde können streiten
Doch Freunde halten stets zusammen…
…ob in guten oder schlechten Zeiten
…ob in Höhen, Tiefen oder gar Weiten
Selbst wenn sie einander nie mehr sehen
So werden sie wohl kaum im Streite auseinander gehen
Sie werden sich in Frieden trennen
Und auch weiterhin den Namen des Anderen nennen
Freunde und Freundschaft ist so wichtig im Leben
Doch für Beides muß man auch etwas geben
Ich danke Euch meinen Freunden
Denn mit Euch kann ich alles meistern
Und ich weiß
Ihr seid immer da für mich!
Verlorene Zeit…
August 21, 2009 by Dagmar Hallerbach
Filed under Gedichte
Verlorene Zeit
Träumen von Liebe
Träumen von Glück
Das ist Freude am Leben
Und nichts hält dich zurück
Hoffen in Sehnsucht
Ist hoffen im Traum
Das ist ein strahlender Glanz
Mit flammendem Saum
Warten auf Liebe
Ist warten voller Leid
Nichts hilft dir mehr weiter
Das ist doch nur verlorene Zeit
Gänseblümchen
August 18, 2009 by Dagmar Hallerbach
Filed under Gedanken
Gänseblümchen in meinem Alltag
Ein guter Freund
Eine Ansichtskarte in der Post
Das Lächeln eines Menschen auf der Strasse
Der Autofahrer der anhält damit ich abbiegen kann
Die ehrlich gemeinte Frage “Wie geht es Dir?”
Das verständnissvolle Zuhören
Die funkelnden Tautropfen auf der morgendlichen Wiese
Das Eichhörnchen dass den Baum herauf klettert
Das Kind das Seifenblasen in die grosse Welt pustet
Lauter unscheinbare Kleinigkeiten
Mitten in meinem Alltag
Gänseblümchen eben…
Für meine Freunde
August 14, 2009 by Dagmar Hallerbach
Filed under Gedanken
Für meine Freunde
Mit Eurer Hilfe und Freundschaft
Habt Ihr mich aus meiner Erstarrung geholt
Mitten hinein ins Leben
Ihr habt mich von meiner Suche
Nach Geborgenheit und
Nach Sicherheit erlöst
Ihr habt mir geholfen
Meinen Weg zu finden
Und darauf meine ersten Schritte zu gehen
Mit Eurer Hilfe und Freundschaft
Habt Ihr mir den Weg
Zu mir selbst gezeigt
Durch Euch bin ich wieder
Ein Mensch geworden
Und dafür danke ich Euch von Herzen



Mein Name ist Dagmar Hallerbach. Meine Leben war recht turbulent und ich verarbeite vieles in Form vom Schreiben. Ich schreibe Kurzgeschichten, Märchen und Gedichte. Diese spiegeln meine Gefühle und meine Gedanken wieder. Das erdet mich und meine Gedanken werden sortiert.